3D-Scanner und Modellierung zur Restaurierung antiker Möbel

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Möbelrestaurierung steht vor abgenutzten, zerbrochenen oder fehlenden Teilen. Die 3D-Technologie ermöglicht es, den aktuellen Zustand zu dokumentieren und fehlende Elemente millimetergenau zu rekonstruieren. Ein klares Beispiel ist die Reproduktion eines zerbrochenen Stuhlbeins: Das Originalbein oder sein Gegenstück wird gescannt, das fehlende Teil modelliert und in Harz gedruckt, um eine Silikonform zu gießen.

Ein Handwerker scannt ein zerbrochenes antikes Stuhlbein, während ein 3D-Drucker die exakte Nachbildung in Harz modelliert, um es zu restaurieren.

Digitaler Workflow für exakte Repliken 🛠️

Der Prozess beginnt mit einem 3D-Handscanner, wie dem EinScan H oder dem Revopoint POP 3, um die Geometrie des Teils zu erfassen. Anschließend wird Software wie Blender oder Fusion 360 verwendet, um das Netz zu bereinigen und das fehlende Teil zu konstruieren. Der 3D-Druck erfolgt mit PLA-Filament oder Harz, je nachdem, ob das endgültige Teil aus Holz (als Modell zum Schnitzen) oder aus Harz für die direkte Verwendung bestehen soll. Programme wie MeshMixer helfen, beschädigte Netze zu reparieren.

Wenn das Möbelstück mehr weiß als der Restaurator 😄

Der Spaß beginnt, wenn man ein Bein scannt, das man für gerade hielt, und die Software einem sagt, dass es seit 1820 schief ist. Oder wenn man eine perfekte Replik druckt und feststellt, dass das Original von einem anderen Möbelstück stammte. Aber nichts übertrifft den Moment, in dem der Kunde fragt, ob der Scanner auch seine Beziehung zum Partner reparieren kann. Die Technologie hilft, aber sentimentale Wunder vollbringt sie nicht.