Die 3D-Technologie ermöglicht es Notaren, Grundstücke millimetergenau zu dokumentieren und Fehler bei Grenzen und Flächen zu vermeiden. Ein klares Beispiel: Bei der Beglaubigung einer Erbschaft mit mehreren ländlichen Grundstücken erfasst ein Laserscanner das Gelände in Minuten. Die erforderlichen Programme sind Autodesk ReCap zur Verarbeitung von Punktwolken und SketchUp zur Modellierung von Lageplänen.
Digitale Vermessung mit Laserscanner und Fotogrammetrie 🏗️
Für eine zuverlässige Vermessung wird ein Scanner wie der Leica BLK360 oder sogar eine Drohne mit hochauflösender Kamera verwendet. Der Arbeitsablauf umfasst die Erfassung von Daten, deren Verarbeitung in Software wie RealityCapture oder Agisoft Metashape und den Export eines Modells im OBJ- oder STL-Format. Der Notar kann dann Maße überprüfen und mit einem 3D-Viewer wie MeshLab eine notarielle Urkunde erstellen, ohne auf externe Vermesser angewiesen zu sein.
Der Notar, der ein 3D-Selfie seines Grundstücks bestellte 🐓
Stellen Sie sich einen Notar vor, der mit seinem Handscanner auf einem Grundstück ankommt, wie ein Tourist mit einer 360-Grad-Kamera. Nachdem er das Gelände gescannt hat, stellt er fest, dass die in der Urkunde von 1950 angegebene Grenze drei Meter von dem Ort entfernt ist, an dem der Nachbar den Hühnerstall hat. Das Beste: Das 3D-Modell lügt nicht, auch wenn der Hahn zur falschen Zeit kräht. Am Ende zahlt der Kunde weniger, als wenn er einen Vermesser gerufen hätte, und der Notar erspart sich Kopfschmerzen.