Quecksilber-Eis kam auf einem Kometen, besagt neue Theorie

24. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Eine aktuelle Studie legt nahe, dass das gefrorene Wasser an den Polen des Merkur nicht dort entstanden ist, sondern durch den Einschlag eines eisreichen Kometen oder Asteroiden dorthin gebracht wurde. Geschützt in Kratern, die niemals direktes Sonnenlicht sehen, soll diese Eisschicht Milliarden von Jahren überdauert haben und erklärt damit ein Rätsel, das Astronomen seit seiner Entdeckung verblüfft hat.

Merkuroberfläche mit einem massiven Kometeneinschlag, eisige Fragmente explodieren nach außen und regnen in tiefe Polkratere, Sonnenlicht erreicht nie die schattigen Kraterböden, wo sich gefrorenes Wasser ansammelt, Kraterränder werfen scharfe schwarze Schatten, graues felsiges Gelände mit feinem Staub, helle weiße Eisflächen leuchten in der ewigen Dunkelheit, filmische Weltraumszene, fotorealistische Planetenwiedergabe, hoher Kontrast zwischen sonnenbeschienenen und dunklen Zonen, dramatische kosmische Kollision, detaillierte Kratertexturen, wissenschaftlicher Visualisierungsstil

Wie ein einziger Einschlag die Pole mit Eis besäen konnte 🧊

Die Autoren der Studie modellierten den Einschlag eines großen eisigen Objekts. Die Simulation zeigt, dass das freigesetzte Material selektiv verteilt wurde und sich nur in den permanent beschatteten Zonen der Polkratere ablagerte. Dort übersteigt die Temperatur nicht -170 °C, was das Eis stabil hält, ohne zu sublimieren. Dieser Mechanismus, der in einem einzigen Ereignis abläuft, löst die Frage, wie ein so sonnennaher Planet Wasserablagerungen beherbergen kann.

Merkur: Der Planet, der Eis für seinen Kaffee bestellte ☕

Also Merkur, die sonnennächste Welt, berühmt dafür, bei 430 °C am Tag alles zu braten, hat tatsächlich Eis an seinen Polen. Die Erklärung: Ein Kamikaze-Komet, der seine eisige Fracht genau in die dunklen Ecken knallte. Als ob ein Lieferant für Kaltgetränke die Adresse verwechselt hätte und sie statt in den Kühlschrank in die Wüste geworfen hätte. Allerdings: Das Eis ist gekommen, um zu bleiben.