Die Herausforderung der Trollwand: Wie Apex den norwegischen Schwindel nachbildete

29. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Gavin McKenzie, VFX-Supervisor mit 16 Jahren Erfahrung bei Framestore und Filmen wie Thor: Ragnarok, stand in der Serie Apex vor einer geografischen Herausforderung. Zusammen mit Regisseur Baltasar bestand seine Mission darin, die imposante Trollwand Norwegens auf die Leinwand zu bringen, indem er Weitwinkelaufnahmen und Nahaufnahmen kombinierte, um ihre Essenz einzufangen.

Cinematic visualization of a Norwegian cliff face being digitally scanned by drones, camera rig suspended from cables capturing extreme vertical angles, wireframe overlay projecting onto rock texture while lighting rigs simulate Nordic twilight, photorealistic technical illustration, dramatic shadows across granite surfaces, mist drifting through valley, motion blur on rotating scanner heads, red laser grid mapping terrain, ultradetailed rock formations, cold blue ambient light, equipment cables trailing into frame

Digitaler Ersatz: Vom realen Scan zur CG-Wand 🏔️

Das Team entfernte Abschnitte des realen Sets und ersetzte sie durch eine maßgeschneiderte CG-Wand, die auf einem präzisen Scan des Originalgesteins basierte. Um das Gefühl von Schwindel zu verstärken, passten sie den Winkel des Berges und seine Neigung an und übertrafen damit die Grenzen der realen Physik. Referenzen echter Schneestürme leiteten die Erstellung des Sturms, wodurch eine Integration gelang, die die Grenze zwischen Aufgenommenem und Synthetischem verschwimmen lässt.

Wenn der virtuelle Schwindel den echten übertrifft 😱

All dies, damit der Zuschauer auf dem Sofa das Gefühl hat, dass ihm die Beine weich werden. McKenzie und sein Team bearbeiteten die Neigung des Berges so lange, bis selbst ein Bergsteiger mit chronischem Höhenschwindel geschwitzt hätte. Am Ende ist die digitale Trollwand steiler als die echte, aber hey, niemand wird sie vom heimischen Wohnzimmer aus besteigen.