Microsoft hat DirectStorage veröffentlicht, eine API, die verspricht, endlose Ladezeiten auf dem PC zu beenden. Die Idee ist einfach: Daten sollen direkt vom SSD zur GPU gelangen und dabei die CPU umgehen. Das klingt gut, aber es gibt eine Voraussetzung, die viele übersehen: Du brauchst eine echte NVMe-SSD, eine beliebige reicht nicht.
Wie der CPU-Bypass beim Texturladen funktioniert 🚀
DirectStorage beseitigt den traditionellen Engpass, bei dem die CPU die Daten dekomprimierte, bevor sie an die GPU gesendet wurden. Jetzt sendet die NVMe-SSD mit ihrer Fähigkeit, mehrere GB/s zu übertragen, die komprimierten Daten direkt an die Grafikkarte, die sie im laufenden Betrieb dekomprimiert. Dies reduziert Ruckler in Spielen mit riesigen Karten, da hochauflösende Texturen sofort geladen werden. Entwickler können außerdem dichtere Welten erschaffen, ohne sich um Verzögerungen sorgen zu müssen.
Die SATA-SSD schaut zu, wie die NVMe-SSDs Spaß haben 😅
Wenn du eine SATA-SSD hast, mach dir keine Sorgen, dein PC wird nicht explodieren. DirectStorage wird funktionieren, aber es wird wie Fahrradfahren auf einer Autobahn sein. Während NVMe-SSDs Daten mit 5 GB/s schleudern, wird deine SATA-SSD mit 500 MB/s laufen, und die GPU wird sich beim Warten langweilen. Es ist, als ob deine CPU ein Kellner wäre, der jetzt darauf warten muss, dass der Koch (die SSD) mit dem Kartoffelschälen fertig wird. Am Ende wird das Spiel laden, aber mit diesem kleinen Moment der Panik, den wir Stuttering nennen.