Directive 8020: Weltraumterror, der beim Spielen erlischt

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Supermassive Games kehrt mit Directive 8020 zur Science-Fiction zurück, einem Abenteuer auf dem Kolonieschiff Cassiopeia auf dem Weg zu Tau Ceti f. Die Versprechungen sind hoch: Unreal Engine 5, um außerirdische Schrecken zum Leben zu erwecken, und eine Besetzung, die das Drama verkauft. Doch sobald man den Controller in die Hand nimmt, verpufft die Spannung in Mechaniken, die den narrativen Puls nicht aufrechterhalten.

Das Raumschiff Cassiopeia, erleuchtet von roten Alarmlichtern; ein düsterer Alien lauert im Schatten. Ein Spieler hält den Controller, visuelle Spannung, die das Gameplay nicht hält.

Unreal Engine 5: Die Verpackung, die das Drehbuch nicht rettet 🎮

Die Grafikengine bietet dynamische Beleuchtung und detaillierte Texturen, die die Gänge der Cassiopeia in bedrückende Szenarien verwandeln. Das Gameplay stützt sich jedoch auf Quick-Time-Events und binäre Entscheidungen, die wir bereits aus früheren Titeln des Studios kennen. Die KI der Gegner folgt vorhersehbaren Mustern, was der außerirdischen Bedrohung die Unberechenbarkeit nimmt. Der Umgebungssound ist in Ordnung, kann aber eine Spielstruktur, die sich einstudiert anfühlt, nicht wettmachen.

Die Alien-KI: Schlauer als ein GPS aus den 90ern 👾

Die Viecher von Tau Ceti f haben eine unfehlbare Strategie: Sie tauchen genau dann auf, wenn man eine Textnachricht liest. Wenn du rennst, holen sie dich ein; wenn du dich versteckst, langweilen sie sich und gehen weg. Es ist, als hätten sie dieselbe Monsterschule wie die aus Until Dawn besucht. Immerhin bitten sie dich nicht, ein Rohrpuzzle zu lösen, um eine Tür zu öffnen. Aber der übliche Schreckmoment funktioniert immer noch, auch wenn man weiß, dass er kommt.