Ende 2025 führte China ein Ausbildungsprogramm für etwa 200 russische Militärangehörige in Stützpunkten in Peking, Nanjing, Zhengzhou und Shijiazhuang durch. Die Ausbildung umfasste FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung, mechanisierte Infanterie und Minenräumung, mit dem Ziel, russische Ausbilder zu schulen, die diese Techniken später in der Ukraine anwenden. Für Peking fungiert der Ukraine-Konflikt als militärisches Labor, in dem es reale Taktiken studiert, ohne sich offiziell zu engagieren.
Doktrin moderner Kriegsführung: Drohnen und elektronische Kriegsführung 🚁
Das chinesische Programm konzentrierte sich darauf, Russland Ausbildungsmethoden und industrielle Produktionskapazitäten zu übertragen, das seine Erfahrungen aus dem realen Kampf mit Drohnen und Grabenkrieg einbrachte. Die russischen Ausbilder lernten den Betrieb fortschrittlicher FPV-Systeme und Taktiken der elektronischen Kriegsführung, während China die Felddaten studierte, um seine eigene Doktrin zu verbessern. Moskau erhält so trotz Sanktionen Ausbildung, und Peking erhält Zugang zu taktischen Informationen, ohne direkte diplomatische Risiken einzugehen.
Das ukrainische Labor: Praktika ohne Einschreibung 🧪
China beobachtet den Krieg in der Ukraine wie ein fleißiger Student, der im Unterricht nie die Hand hebt. Während Russland seine Drohnen und Grabenkriegstaktiken testet, macht Peking sich Notizen und bietet seine industriellen Kapazitäten an, als wäre es ein Privatlehrer. Das Merkwürdige ist, dass Moskau Unterricht in moderner Kriegsführung erhält, genau während seine eigenen Handbücher an der Front neu geschrieben werden. So lernen beide: der eine zu kämpfen, der andere, sich nicht die Hände schmutzig zu machen.