Die Internationale Raumstation hat ihre Tage gezählt, mit einer von der NASA geplanten Versenkung nach 2031. Währenddessen beschleunigt China den Ausbau seiner Raumstation Tiangong, die von den derzeitigen drei Modulen auf sechs erweitert wird und damit ihre Masse auf 180 Tonnen verdoppelt. Das Rennen im Orbit wechselt die Besitzer.
Ausbau in Phasen: Vom T zur Kreuzform und darüber hinaus 🚀
Die aktuelle Tiangong, seit 2022 in T-Form betriebsfähig, erhält ein multifunktionales Modul, das am zentralen Tianhe-Modul angedockt wird. Dadurch entsteht eine Kreuzstruktur, die die Basis für drei weitere Module bildet. Die Endmasse von 180 Tonnen liegt weit unter den 400 Tonnen der ISS, ist aber ausreichend, um sechs Astronauten stabil zu beherbergen. China priorisiert einen modularen und gemächlichen Ausbau.
Die ISS geht in Rente und Tiangong legt los 😅
Während die NASA einen orbitalen Ruhestand mit einem Bad im Ozean plant, entscheidet China, dass seine Station mehr Quadratmeter braucht. Es scheint, dass die einzige Raumstation im niedrigen Erdorbit bis 2031 die chinesische sein wird, wenn auch mit einer Größe, die noch kein Fitnessstudio beherbergen kann. Vielleicht müssen die chinesischen Astronauten sich ein Stockbett teilen, aber zumindest müssen sie keine Miete zahlen.