Der Casademont Saragossa konnte im ersten Spiel des Finales der Liga Femenina Endesa der Übermacht des Valencia Basket nicht standhalten. Die Aragonesinnen, angeführt von einer inspirierten Merrit Hempe mit 18 Punkten und herausragenden 4 von 5 Dreiern, unterlagen dem amtierenden Meister aus Valencia in einem Duell, das die Schwächen des Heimteams in entscheidenden Momenten offenbarte.
Die taktische Analyse: Außenverteidigung und Minutenmanagement 🏀
Die Niederlage offenbarte taktische Probleme bei Casademont. Die Außenverteidigung konnte die Penetrationen der valencianischen Flügelspielerinnen nicht unterbinden, die 22 Punkte in der Zone erzielten. Zudem war die Rotation von der Bank begrenzt: Nur zwei Einwechselspielerinnen punkteten und kamen auf insgesamt 8 Zähler. Das Spiel geriet im dritten Viertel ins Stocken, mit 5 aufeinanderfolgenden Ballverlusten, die den Rhythmus brachen. Für das zweite Spiel ist es entscheidend, die Hilfe in der Verteidigung zu verbessern und den Nebenakteurinnen Minuten zu geben, um Hempe zu entlasten.
Hempes Dreier war nicht genug, nicht einmal ihr Schatten 😅
Merrit Hempe hat sich auf dem Feld die Seele aus dem Leib gerannt, aber selbst mit 80% Dreierquote konnte sie die Kastanien nicht aus dem Feuer holen. Während sie von außen traf, schienen ihre Mitspielerinnen Basketball mit verbundenen Augen zu spielen: Eine Trefferquote von 28% aus dem Feld spricht Bände. Jemand sollte dem Rest des Teams wohl in Erinnerung rufen, dass der Korb rund ist und der Ball besser reingeht, wenn man ihn hineinwirft. Aber gut, es bleibt immer der Trost, dass das nächste Spiel zu Hause stattfindet, wo die Ränge anfeuern und die Körbe freundlicher sind. Oder das hoffen wir zumindest.