Seit 1996 versucht die Bubsy-Franchise mit dem gleichen Erfolg wiederzubeleben wie eine Katze, die aus dem zehnten Stock geworfen wird. Mit Bubsy 4D versprachen die Entwickler eine Wiedergeburt, lieferten aber ein Produkt ab, das sich in den schlimmsten Jahren der 3D-Plattformer verankert fühlt. Die Figur, einst ein kleineres Maskottchen der 90er, stolpert erneut über dieselben alten Fehler.
Eine Grafikengine, die aus einer anderen Ära zu stammen scheint 🎮
Technisch gesehen läuft Bubsy 4D auf einer Engine, die scheinbar aus einem Dreamcast-Prototypen gerettet wurde. Die Texturen sind flach, die Animationen flüssigkeitsarm und die Ladezeiten so lang, dass sie zum Kaffeekochen einladen. Die Bildrate bricht ein, wenn mehr als zwei Gegner auf dem Bildschirm sind, was im Jahr 2024 unverzeihlich ist. Das Leveldesign ist verwirrend, mit schlecht platzierten Plattformen und einer Kamera, die ständig gegen den Spieler kämpft. Von technischer Innovation keine Spur; es ist ein Sprung ins Leere ohne digitalen Fallschirm.
Die Handlung: Ein Drehbuch, das nicht einmal eine Katze anmiauen würde 🐱
Die Geschichte versucht zu erklären, warum Bubsy durch die Zeit reist, aber die Handlung zerfällt bereits in der ersten Spielminute. Die Dialoge sind so gezwungen, als wären sie von einem Algorithmus geschrieben, der nur Witze von 1993 kennt. Die Synchronisation, mit einem Schauspieler, der klingt, als würde er in Gutscheinen bezahlt, macht jede Zeile zur Qual. Wenigstens kann man, falls das Spiel langweilt, immer die Polygone der Umgebungen zählen, um nicht einzuschlafen. Ein sofortiger Klassiker... der Vergessenheit.