Bruselas genehmigt handwerklichen Jonquillenfang auf den Balearen bis 2029

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für eine Verlängerung gegeben, die es den handwerklichen Fischern auf den Balearen erlaubt, bis 2029 Jonquillo, Cabotí und Gerret mit traditionellen Methoden zu fangen. Die Entscheidung unterstützt das von der Conselleria de Agricultura, Pesca y Medio Natural gemeinsam mit der Branche vorangetriebene Modell der gemeinsamen Bewirtschaftung, das auf wissenschaftlicher Überwachung und technischer Kontrolle basiert. Die Verlängerung stützt sich auf einen spezifischen Bewirtschaftungsplan und die regelmäßige Vorlage von Berichten, wobei die Genehmigungen auf maximal 55 Schiffe begrenzt sind.

Detaillierte Beschreibung (80-120 Zeichen): Ein handwerkliches Fischerboot der Balearen fischt bei Sonnenuntergang vor klarem Wasser mit traditionellen Netzen und einem Korb voller frischem Jonquillo.

Gemeinsame Bewirtschaftung und Wissenschaft: Das Modell, das die handwerkliche Fischerei stützt 🐟

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem System der gemeinsamen Bewirtschaftung, bei dem die Fischereibranche, die Verwaltung und Wissenschaftler koordiniert zusammenarbeiten. Es werden dynamische Fangquoten angewendet, die auf jährlichen Berichten über Biomasse und Rekrutierung basieren, die vom Institut für Meeresforschung erstellt werden. Die zugelassenen Schiffe verwenden kleine Grundschleppnetze mit ausgewählten Maschenweiten, um Beifänge zu minimieren. Darüber hinaus wird der Fischereiaufwand mittels eines Satellitenortungssystems überwacht, was Echtzeitanpassungen ermöglicht, wenn Populationsrückgänge festgestellt werden. Dieser technische Ansatz gewährleistet die nachhaltige Nutzung dieser für das Küstenökosystem wichtigen Arten.

Brüssel sagt Ja: Die kleinen Fische sind (vorerst) gerettet ⏳

Die gute Nachricht ist, dass wir bis 2029 weiterhin die handwerklichen Fischer mit ihren traditionellen Methoden arbeiten sehen können. Die schlechte ist, dass sie, wenn es nach der Gemeinschaftsbürokratie ginge, wahrscheinlich eine Sondergenehmigung bräuchten, um den Anker zu werfen. Die gemeinsame Bewirtschaftung funktioniert, aber man kann nicht umhin zu denken, dass, während die Wissenschaftler Fische zählen, die Politiker Stimmen zählen. Dieses Mal haben die Zahlen zumindest gestimmt. Aber sie sollten sich nicht entspannen: In sechs Jahren werden sie erneut um eine Verlängerung bitten müssen.