Boikott und Griffe: Die Kletter-Weltmeisterschaft erreicht Alcobendas

29. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Alcobendas empfängt ab diesem Donnerstag den Kletter-Weltcup, eine Veranstaltung, die Größen wie Oriane Bertone und Soratu Anraku vereint. Doch der Schatten eines Boykotts liegt über dem Wettbewerb. Pro-palästinensische Organisationen wie BDS España verurteilen die Teilnahme israelischer Athleten wie Ayala Kerem und behaupten, ihre Anwesenheit würde die israelische Regierung weißwaschen und der Verband kooperiere mit der Besetzung palästinensischen Territoriums.

Kletterwand mit bunten Griffen, Athlet in dynamischer Pose, der einen scharfen Überhang umklammert, sichtbare Spannung in den Unterarmmuskeln, Kletterschuhe drücken gegen strukturierte Oberfläche, Sicherungsseil straff, entfernte Menschenmenge, die zusieht, dramatischer Scheinwerfer von oben, der lange Schatten wirft, fotorealistischer Sportfotografie-Stil, kontrastreiche Beleuchtung, körnige Textur auf den Griffen, in der Luft schwebende Kreidestaubpartikel, intensiver Fokus auf den Handgriff, technisches Kletterausrüstungsdetail, filmische Tiefenschärfe, Wettbewerbsatmosphäre

Hightech-Griffe und Sicherheit in der Höhe 🧗

Der Wettkampf findet an 15 Meter hohen Wänden statt, deren Griffe von internationalen Routensetzern entworfen und aus hochdichtem Polyurethanharz gefertigt wurden. Das Sicherheitssystem verwendet dynamische Gurtzeuge und 10,5 mm dicke Seile mit UIAA-Zertifizierung, die Stürze mit dem Faktor 2 aushalten können. Die Verankerungen in der Metallstruktur halten Lasten von bis zu 22 kN stand. Der Verband hat in den Fallzonen Aufprallsensoren installiert, um die Sicherheit der Athleten während der Boulder-Durchgänge zu überwachen.

Der schwierigste Griff: dem politischen Boykott ausweichen ⚖️

Während sich die Kletterer an 45 Grad geneigten Volumen abmühen, kämpfen die Organisatoren mit einer noch rutschigeren Route: dem politischen Druck. Es scheint, dass manche lieber die Wand der Kontroversen erklimmen als die von Alcobendas. Allerdings hat noch niemand einen Boykott des Essens im Landebereich gefordert, das nach vier Tagen voller Griffe und Blöcke nach wie vor der wahre Magnet für die Athleten ist.