Der Motion Designer Albert Omoss hat ArcBrush 1.0 veröffentlicht, einen kostenlosen, knotenbasierten Textur- und Bildeditor. Das Tool richtet sich an Spielekünstler, Illustratoren und Konzeptdesigner und ermöglicht es, Designvarianten zu generieren, Texturen zu verarbeiten und mit einem nicht-destruktiven, GPU-beschleunigten Workflow zu bearbeiten. Verfügbar für Windows und macOS, enthält es 75 Knoten zum Transformieren von Bildern, Anpassen von Farben, Anwenden von Masken oder Konvertieren von Bildern in Normal Maps. Unterstützte Formate sind PNG, JPEG, WebP, TGA, BMP und SVG, jedoch nicht OpenEXR.
GPU-Beschleunigung und 75 Knoten für komplexe Workflows 🚀
ArcBrush nutzt OpenGL und OpenCV für die GPU-beschleunigte Verarbeitung, was die Arbeit mit Bildern in Echtzeit ohne Leistungseinbußen ermöglicht. Zu den Knoten gehören Funktionen zum Packen von Sprites, Generieren von Normal Maps aus flachen Bildern und Anwenden komplexer Masken. Das Knotensystem erlaubt es, Operationen visuell zu verbinden, ähnlich wie in Tools wie Blender oder Substance Designer, jedoch mit einem leichteren und zugänglicheren Ansatz. Das Fehlen von OpenEXR-Unterstützung schränkt die Nutzung in Projekten mit hohem Dynamikumfang ein, obwohl die meisten Standardformate abgedeckt werden.
Zittere, Photoshop: Ein Rivale kommt, der kein Abo verlangt 💥
Albert Omoss hat ArcBrush als Alternative zu Photoshop entwickelt, jedoch ohne das monatliche Abo, das den Geldbeutel schmerzt. Klar, es hat 75 Knoten, aber manchmal fragt man sich, ob nicht 75 mehr nötig wären, um nicht wieder auf die altbewährten Ebenen zurückgreifen zu müssen. In der Zwischenzeit können Künstler Sprites packen und Normal Maps generieren, ohne dass das Programm über Speichermangel klagt. Allerdings: Wenn du OpenEXR brauchst, musst du auf Version 2.0 warten oder dich mit einem anderen Editor abfinden.