Nach der Schließung mehrerer Kernkraftwerke aufgrund politischen oder gesellschaftlichen Drucks standen Länder wie Deutschland und Japan vor einem vorhersehbaren Problem: Die Stromerzeugung reichte nicht aus. Die Notlösung war die Wiedereröffnung von Kohlekraftwerken, der umweltschädlichsten Energiequelle. Ein Schritt, den viele als Rückschritt im Klimaschutz bezeichnen.
Das technische Dilemma: Intermittierende Erneuerbare vs. stabile Grundlast ⚡
Die Energiewende erfordert Grundlastquellen, die die Kernenergie mit hoher Verfügbarkeit bietet. Werden diese Kraftwerke ohne massive Energiespeicher (Netzspeicher-Batterien) stillgelegt, wird das Netz zur Abdeckung von Spitzenlasten abhängig von Gas oder Kohle. Die Batterietechnologie schreitet voran, ersetzt aber noch nicht die konstante Produktion eines 1-GW-Kernreaktors im 24/7-Betrieb.
Der Meisterplan: Sauberes schließen, um Schmutziges zu öffnen 😅
Die Strategie war genial: Kernkraftwerke schließen, die kein CO2 ausstießen, um dann Kohle zu verbrennen, die es tut. Es ist, als würde man das Elektroauto zu Hause lassen und mit dem Diesel zur Arbeit fahren, weil die Tankstelle um die Ecke besseren Kaffee hat. Energieeffizienz auf Expertenniveau: Mehr verschmutzen, um ein Problem zu lösen, das es nicht gab.