Antonelli erteilt in Montreal eine Lektion: Mercedes lächelt wieder

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die erste freie Trainingssitzung auf dem Circuit Gilles Villeneuve brachte eine große Überraschung: Kimi Antonelli, das junge Wunderkind der Mercedes-Akademie, fuhr die Bestzeit und schlug dabei sogar seinen eigenen Teamkollegen George Russell. Die anspruchsvolle kanadische Strecke, die Leistung und Präzision erfordert, zeigte einen agilen und schnellen Mercedes, was Zweifel an der Hackordnung in der silbernen Garage vor dem Qualifying aufkommen lässt.

F1 Mercedes W16 in schneller Kurve des Circuit Gilles Villeneuve, Montreal, Kimi Antonelli am Steuer, Hinterreifen erzeugen Rauch durch hohe aerodynamische Last, sichtbarer Heckdiffusor mit turbulenter Luftströmung, Frontflügel bei maximaler Neigung während des Bremsens, zusammengedrückte Hinterradaufhängung zeigt Gewichtsverlagerung, nasser Asphalt mit metallischen Reflexionen, Boxengasse im Hintergrund mit Ingenieuren, die Telemetriedaten auf Monitoren analysieren, filmischer fotorealistischer Stil, dramatische Abendbeleuchtung, Details aus Kohlefaser und freiliegenden mechanischen Komponenten, Bewegungsunschärfe an Rädern und Hintergrund, hohe technische Definition

Die Evolution des W16: Traktion und Effizienz in Montreal 🏎️

Die Leistung des W16 im 1. Freien Training deutet auf ein Setup hin, das auf Traktion bei niedrigen Geschwindigkeiten fokussiert ist – eine historische Schwachstelle des Teams. In den langsamen Kurven des letzten Sektors, wie der Casino-Haarnadelkurve, setzte Antonelli die entscheidenden Akzente, indem er eine weichere Aufhängung und eine sanftere Leistungsabgabe des Mercedes-Motors nutzte. Der deutsche Rennstall scheint ein Gleichgewicht zwischen dem nötigen Abtrieb für die schnellen Kurven und der Effizienz auf den Geraden gefunden zu haben, was direkte Rivalen wie Red Bull benachteiligte.

Russell, der offizielle Testfahrer von Antonelli 🤡

Während Antonelli seine Zeit feierte, suchte George Russell Trost in den Telemetriedaten und fragte sich, ob sein Sitz der eines Stammfahrers oder der eines Versuchskaninchens für den Neuling ist. Die Szene war fast poetisch: Der 18-Jährige erteilte dem erfahrenen Briten Fahrlinien-Lektionen, der nur ratlos den Kopf vor seinem Monitor schütteln konnte. Wenn das so weitergeht, werden wir in Silverstone sehen, wie Russell die Kühltaschen des Rookies trägt.