Anthony Eyton, der 103 Jahre alte Maler, der Instagram von Brixton aus eroberte

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der figurative Künstler Anthony Eyton, seit sieben Jahrzehnten in Brixton ansässig und von 1942 bis 1947 Armeeveteran, hat seiner langen Karriere eine neue Facette hinzugefügt: Mit 103 Jahren veröffentlicht er regelmäßig auf Instagram, unterstützt von seiner Tochter Sarah. Seine Leidenschaft für das Zeichnen entstand im Alter von sechs Jahren, als er eine Ente und einen Wurm in sein Schulbuch zeichnete. Fünf seiner Bilder kamen rechtzeitig an, um gerahmt und ausgestellt zu werden, was der Londoner selbst als ein Wunder angesichts seines Alters bezeichnet.

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Vom Pinsel zum Scrollen: Die digitale Logistik eines Hundertjährigen 🎨

Eytons Strategie hängt nicht von komplexen Algorithmen oder Marketingteams ab. Seine Tochter Sarah verwaltet den Instagram-Account, digitalisiert Werke und veröffentlicht Bilder des kreativen Prozesses. Der Künstler malt in seinem Atelier in Brixton, und Sarah kümmert sich um die Auswahl, die Verschlagwortung und die Interaktion mit den Followern. Das Ergebnis ist ein konstanter Strom von Inhalten, der ein globales Publikum mit dem Werk eines Malers verbindet, der seine Karriere begann, bevor es das Internet gab. Die jüngste Ausstellung, bei der fünf Bilder rechtzeitig verschickt und aufgehängt wurden, war ein technischer und logistischer Meilenstein für jemanden in seinem Alter.

Das Wunder, pünktlich zu sein, oder wie man mit 103 Jahren Fristen trotzt ⏳

Eyton versichert, dass es ein Wunder sei, dass seine fünf Bilder rechtzeitig zur Ausstellung kamen. Jeder andere 103-jährige Künstler hätte wahrscheinlich der Post, dem Regen oder dem fehlenden Kaffee die Schuld gegeben. Aber er, der bereits zwei Weltkriege und die Erfindung des Smartphones erlebt hat, hat es einfach mit Hilfe der Familie gelöst. Die Moral von der Geschichte: Wenn ein hundertjähriger Maler Fristen einhalten kann, sollten wir anderen Sterblichen vielleicht aufhören, uns über Lieferzeiten zu beschweren. Oder zumindest unsere Kinder um Hilfe bitten.