Adi Shankar warnt: Viele Videospiel-Adaptionen werden nicht gut enden

10. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Showrunner der animierten Serie Devil May Cry, Adi Shankar, hat eine direkte Warnung an die Industrie ausgesprochen. Laut seinen Aussagen werden die meisten Ankündigungen von Videospieladaptionen, die wir heute sehen, im Müll landen oder ein peinliches Produkt sein. Seine Diagnose ist klar: Das Problem ist nicht das Ausgangsmaterial, sondern wer die kreativen Entscheidungen trifft.

Adi Shankar steht vor einem Plakat von Devil May Cry, zeigt auf einen Mülleimer voller gescheiterter Videospieldrehbücher, mit ernstem Gesichtsausdruck.

Der technische Schlüssel liegt in der kreativen Kontrolle des ursprünglichen Entwicklers 🎮

Shankar argumentiert, dass der entscheidende Faktor für eine funktionierende Adaption darin liegt, dass der ursprüngliche Schöpfer des Videospiels das Projekt leitet. Ohne seine Vision verzerren Film- und Fernsehstudios oft das Wesen des Produkts. Dies erklärt, warum Titel wie The Last of Us oder Arcane funktionieren: Ihre kreativen Teams waren in jeder Phase der Entwicklung präsent. Im Gegensatz dazu führen Projekte, bei denen das lizenznehmende Studio seine eigene Vorstellung durchsetzt, oft zu generischen Produkten, die keine Verbindung zur Spielerbasis herstellen.

Spoiler: Das Studio, das die Rechte gekauft hat, wird dich nicht um deine Meinung bitten 🚨

Mit anderen Worten, was viele von uns befürchtet haben, bestätigt sich: Das Studio, das die dicke Kohle für die Rechte zahlt, glaubt oft, mehr zu wissen als derjenige, der das Spiel entworfen hat. Es ist, als ob man eine Gitarre kauft und sich plötzlich für Jimi Hendrix hält. Shankar sagt es deutlich: Wenn es keinen Respekt für die ursprüngliche Quelle gibt, wird das Ergebnis ein Frankenstein sein, den weder Fans noch die breite Öffentlichkeit sehen wollen. Und währenddessen warten wir weiter auf die Adaption, über die alle reden, die aber niemand richtig umzusetzen wagt.