Mit 103 Jahren malt Anthony Eyton und trotzt Fristen in der Royal Academy

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Londoner Künstler Anthony Eyton, seit 1976 Mitglied der Royal Academy, ist mit 103 Jahren noch immer aktiv. Er bereitet Werke für die 258. Sommerausstellung vor, die älteste offene Ausstellung der Welt. Er sagt, dass Malen ihn in Kontakt mit dem Leben hält und ihn am glücklichsten macht. Das Alter hat ihm Freiheit gegeben, aber er respektiert immer noch die Abgabetermine.

103-year-old painter in London studio, standing at easel while applying brushstroke to large canvas, hand trembling slightly with age but brush steady, paint tubes and turpentine jar on wooden table, deadline calendar pinned on wall behind him, soft north-facing window light illuminating his face and canvas, Royal Academy exhibition poster visible in background, cinematic photorealistic style, deep shadows and warm golden highlights, wrinkled hands gripping palette, oil paint texture visible on canvas, dramatic chiaroscuro lighting, ultra-detailed skin texture and bristle brush hairs

Die Technik hinter der kreativen Langlebigkeit 🎨

Eyton arbeitet mit Öl auf Leinwand und bevorzugt lockere Pinselstriche und eine helle Palette. Sein Prozess basiert auf der direkten Beobachtung der Umgebung, wobei er Licht und Bewegung einfängt, ohne auf fotografische Referenzen angewiesen zu sein. Obwohl das Alter seine Mobilität einschränkt, passt er sein Studio mit verstellbaren Staffeleien und digitalen Vergrößerungen von Skizzen an. Diese Methodik ermöglicht es ihm, ein konstantes Tempo beizubehalten, obwohl er zugibt, dass die pünktliche Lieferung weiterhin eine logistische Herausforderung darstellt.

Abgabetermine mit 103: Der Stress geht nicht in Rente ⏰

Eyton gibt zu, dass ihn die Abgabetermine trotz seiner kreativen Freiheit genauso ängstigen wie einen Praktikanten. Der Unterschied ist, dass er nicht mehr um Erlaubnis fragen muss, um zwischen Farbschichten ein Nickerchen zu machen. Und wenn das Werk nicht rechtzeitig fertig wird, kann er immer die Arthritis beschuldigen – eine Ausrede, die kein Kunstchef anzuzweifeln wagt.