Toyota hat einen Motor vorgestellt, der flüssigen Wasserstoff verbrennt, der bei minus 253 Grad Celsius gelagert wird. Die Neuheit ist ein Supraleiter im Tank, der eine Vergrößerung der Kapazität von 220 auf 300 Liter ermöglicht und die Verdunstung des Kraftstoffs reduziert. Das System eliminiert CO2-Emissionen, jedoch nicht die von NOx, und seine Effizienz ist geringer als die eines herkömmlichen Benzinmotors.
Kryogener Supraleiter zur Eindämmung des flüssigen Wasserstoffs 🧊
Der Tank verwendet einen Supraleiter, der den Wasserstoff auf extremen Temperaturen hält, ohne dass ständig aktive Kühlsysteme erforderlich sind. Durch die Erhöhung der Dichte des gespeicherten Kraftstoffs steigt die Reichweite des Fahrzeugs, ohne dass der Tank vergrößert werden muss. Allerdings erzeugt der Motor bei der Verbrennung weiterhin Stickoxide, und die thermische Effizienz erreicht nicht die von Benzin. Toyota versucht, diese Emissionen mit Nachbehandlungssystemen zu reduzieren, obwohl sich die Technologie noch in der Experimentierphase befindet.
Null CO2, aber du atmest NOx ein und zahlst mehr für weniger Kilometer 😅
Toyota hat es geschafft, dass der Wasserstoff nicht aus dem Tank entweicht, aber es ist noch nicht gelungen, den Motor schadstofffrei zu machen oder ihn so leistungsfähig wie einen herkömmlichen Vierzylinder zu gestalten. Du hast also ein Auto, das kein CO2 ausstößt, dir aber die Lungen mit NOx füllt und obendrein mehr verbraucht als ein Benziner. Das Gute ist, dass der Tank wie ein Labor-Kühlschrank aussieht; das Schlechte, dass der Rest des Autos nach wie vor ein Verbrennungsmotor in jeder Hinsicht ist.