TfL lehnt Blutstillungssets in Londoner Bussen ab

01. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Transport for London hat die Installation von Blutstillungssets in seinen Bussen abgelehnt, trotz der Forderungen des Stadtrats, die Reaktion auf gewalttätige Vorfälle zu verbessern. Die Behörde argumentiert, dass diese Ausrüstung eine spezifische Schulung erfordert und die derzeitigen Verbandskästen ausreichend seien. Dies lässt die Hauptstadt ohne ein zusätzliches Hilfsmittel, um schwere Blutungen an Haltestellen oder auf Routen zu stoppen, im Gegensatz zu Städten wie Birmingham.

Ein roter Londoner Bus mit einem Schild an der Tür, auf dem 'NEIN ZU BLUTSTILLUNGSSETS' steht, was die Ablehnung von TfL widerspiegelt.

Die Notfalltechnologie, die London am Bahnsteig zurücklässt 🚑

Die Blutstillungssets enthalten Tourniquets, hämostatische Gaze und Druckverbände, die so konzipiert sind, dass sie von jedermann ohne medizinische Ausbildung verwendet werden können. Städte wie Birmingham haben sie nach Messerangriffen an strategischen Punkten installiert. TfL hingegen behauptet, dass sein Personal nicht für deren Verwendung geschult sei und die grundlegenden Verbandskästen bereits die Bedürfnisse abdecken. Die Entscheidung ignoriert Studien, die zeigen, dass diese Sets die Überlebensraten in den ersten Minuten nach einer Blutung verdoppeln können.

Besser ein Tourniquet in der Tasche haben, für alle Fälle 🎒

Angesichts dessen ist es vielleicht das Vernünftigste, dass die Londoner anfangen, ihr eigenes Notfallset im Rucksack mitzuführen, zusammen mit dem Regenschirm und der Fahrkarte. Denn laut TfL reicht ein Verbandskasten mit Pflastern und einem Antiseptikum für einen Messerstich aus. Fast so, als ob sie Pflaster verkaufen würden, um eine Massenblutung zu stoppen. Währenddessen haben die Busse in Birmingham die Ausrüstung bereits. Hier heißt es improvisieren oder beten, dass der Fahrer weiß, wie man einen Knoten mit dem Gürtel macht.