Stuttgart 21: Das Fass ohne Boden, das bereits vierzehneinhalb Milliarden kostet

27. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird erneut teurer. Nun belaufen sich die Kosten auf 14,5 Milliarden Euro, drei Milliarden mehr als geplant. Ursprünglich waren 3 Milliarden Euro veranschlagt, doch die Bauarbeiten dauern seit 16 Jahren an und die Fertigstellung wird immer wieder verschoben. Die Steuerzahler sehen zu, wie die für den Verkehr bestimmten öffentlichen Gelder steigen, ohne dass greifbare Ergebnisse sichtbar werden.

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Deutsche Ingenieurskunst: Verzögerte Zeitpläne und explodierende Kosten 🚧

Die in Stuttgart 21 eingesetzte Technologie umfasst Hochgeschwindigkeitstunnel unter der Innenstadt und einen neuen unterirdischen Bahnhof mit acht Gleisen. Allerdings haben geologische Probleme und Wassereinbrüche dazu gezwungen, Teile der Streckenführung neu zu planen. Auch die Digitalisierung von Signalen und Steuerungssystemen hat nicht geholfen, die Fristen einzuhalten. Jede Verzögerung fügt der Rechnung Millionen hinzu, während die Züge weiterhin auf provisorischen Gleisen verkehren.

Der Bahnhof, der einen Hochgeschwindigkeitszug versprach und ein Loch im Boden lieferte 🕳️

Die Stuttgarter Anwohner haben bereits eine neue lokale Sportart: Raten, wie viel die nächste Verlängerung kosten wird. Das Projekt ist länger in Bau als die Berliner Mauer stand, und wenn es so weitergeht, wird es genauso lange dauern, es fertig zu sehen, wie auf die Mitternachtssonne zu warten. Wenigstens können die Reisenden, wenn es fertig ist, sagen, dass sie das teuerste Ticket der Geschichte bezahlt haben, um nirgendwo anzukommen.