Stellantis kündigt eine neue Batterie für seine Elektrotransporter an, die die aktuelle Reichweite von 336 auf über 500 Kilometer verdoppelt. Das Versprechen ist klar: Fachleute können einen ganzen Arbeitstag durcharbeiten, ohne alle zwei Stunden zum Aufladen anhalten zu müssen. Während das Unternehmen jedoch mit Innovation prahlt, um mehr Fahrzeuge zu verkaufen, bleibt das öffentliche Ladenetz in Spanien ein Desaster mit unzureichenden, defekten Stationen oder Apps, die nicht funktionieren.
Die Batteriechemie schreitet voran, die Steckdosen bleiben vergessen 🔋
Der Schlüssel zu diesem Sprung liegt in einer neuen Zellchemie, die die Energiedichte erhöht, ohne das Gewicht des Pakets in die Höhe zu treiben. Stellantis hat am Wärmemanagement und an einem effizienteren Kühlsystem gearbeitet, um die Leistung auf langen Strecken zu erhalten. Das Ziel ist, dass ein Liefertransporter Überlandfahrten bewältigen kann, ohne auf einen erzwungenen Stopp angewiesen zu sein. Doch dieser technologische Fortschritt prallt auf eine hartnäckige Realität: Die Schnellladepunkte sind weiterhin rar und oft außer Betrieb.
500 km Reichweite, um... an einer defekten Ladesäule anzukommen ⚡
Jetzt kannst du 500 Kilometer ohne Angst fahren, aber an deinem Ziel angekommen, findest du eine Ladesäule vor, die seit drei Wochen defekt ist, oder eine App, die dich fünfmal zur Registrierung auffordert. Stellantis hat es geschafft, dass du auf halber Strecke nicht anhalten musst, aber nicht, dass am Ende der Fahrt ein funktionierender Anschluss vorhanden ist. Es ist, als würde man ein Handy mit einer Akkulaufzeit für eine Woche verkaufen, aber ohne Ladegerät zu Hause. Die Technologie schreitet voran, die Infrastruktur bleibt im Fax-Zeitalter.