Robotaxis in Madrid: Ubers Ankündigung und die Realität der DGT

04. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Uber hat angekündigt, dass seine Robotaxis noch vor Ende des Jahres in Zusammenarbeit mit WeRide und Avomo in Madrid eintreffen werden. Die DGT (Generaldirektion für Verkehr) war jedoch deutlich: Es gibt keine Genehmigung für fahrerlose Tests. Nur kontrollierte Phasen mit Sicherheitsfahrern an Bord sind erlaubt, was den Dienst in einer regulatorischen Grauzone zurücklässt.

Autonomes elektrisches Taxi, das nachts durch eine Madrider Straße fährt, leerer Fahrersitz durch die Windschutzscheibe sichtbar, Dashboard-Bildschirme mit Navigationssoftware und Routenplanungsoberfläche, Lidar-Sensor-Array auf dem Dach, das Scanstrahlen aussendet, Fußgängerüberweg voraus, Ampel zeigt Grün, Seitenspiegel mit digitalen Hinderniserkennungs-Overlays, filmische fotorealistische Darstellung, dramatische Stadtbeleuchtung mit Neonreflexionen auf nassem Asphalt, ultra-detaillierte mechanische Komponenten, Bewegungsunschärfe an den Rädern, leuchtende Sensordatenlinien, technische Ingenieursvisualisierung

Die Technologie, die auf Bürokratie prallt 🚧

WeRide bringt seine autonome Fahrplattform ein, die in kontrollierten Umgebungen getestet wurde, und Avomo verwaltet die Flotte. Aber die DGT verlangt, dass jedes Fahrzeug einen menschlichen Fahrer an Bord hat, der eingreifen kann. Das bedeutet, dass das Auto technisch gesehen selbst fahren kann, das Gesetz aber vorschreibt, dass jemand überwacht. Das Lidar-System, Kameras und Sensoren sind bereit; die Vorschriften noch nicht so ganz.

Robotaxis mit Fahrer: die Ironie der Zukunft 😅

Also verkauft Uber einen fahrerlosen Service, aber die DGT verlangt, dass jemand am Steuer sitzt, nur für den Fall. Das Ergebnis: ein Robotaxi mit einem Herrn, der auf sein Handy schaut, während das Auto selbst einparkt. Es ist, als würde man eine Lieferdrohne kaufen und das Paket selbst zu Fuß ausliefern müssen. Die Zukunft ist angekommen, aber mit obligatorischem Sicherheitsfahrer.