PlayStation verlangt dein Gesicht zum Chatten und deine Daten reisen um die Welt

02. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

PlayStation Network verlangt nun, dass du dein Gesicht scannst oder deinen Personalausweis einsendest, wenn du mit Freunden auf der Konsole sprechen möchtest. Die offizielle Begründung ist der Kinderschutz – eine Maßnahme, die in den Schlagzeilen gut klingt, aber einen ziemlich schwerwiegenden Datentausch verbirgt. Während die Politiker applaudieren, bereitet das Kleingedruckte bereits den Boden dafür, deine Biometrie mit Dritten zu teilen. Wenn du nicht zustimmst, bleibst du offline.

PlayStation-Konsole während einer Chat-Sitzung, eine Smartphone-Kamera scannt das Gesicht eines Benutzers, während ein digitales Drahtgitter über den Gesichtszügen schwebt, Datenpakete fließen von der Konsole durch ein leuchtendes Netzwerkkabel zu einer fernen Serverfarm, eine Ausweiskarte liegt neben dem Controller, biometrische Datensymbole werden extrahiert und übertragen, kinematografische technische Illustration, dunkler Raum mit neongrünem und rotem Licht, holografischer Datenschutztext, der sich in Binärströme auflöst, fotorealistische technische Visualisierung, dramatische Schatten auf Hardware-Oberflächen, ultra-detaillierte Kunststofftexturen und LED-Anzeigen

Technische Analyse: Wie das biometrische Scannen bei PSN funktioniert 🎮

Das System erfasst dein Gesicht über die Kamera der Konsole und wandelt es in eine biometrische Vorlage um, die auf den Servern von Sony gespeichert wird. Gemäß ihrer Datenschutzrichtlinie können diese Daten mit verbundenen Unternehmen, Dienstleistern und in bestimmten Fällen mit Regierungsbehörden geteilt werden. Es gibt keine lokale Verschlüsselung oder Kontrolle des Benutzers über die Löschung dieser Informationen. Die Verifizierung per Personalausweis ist auch nicht sicherer: Du sendest eine digitale Kopie, die ebenfalls registriert wird. Alles im Namen der Kindersicherheit.

Kinderschutz oder der beste Fang für ihre Datenbank 🔐

Klar, denn der beste Weg, Kinder zu schützen, ist, dass Sony dein Gesicht in einer Cloud speichert, die schon früher Datenlecks hatte. Und während die Politiker sich selbst beglückwünschen, keine Gesetze erlassen zu müssen, fragst du dich, ob dein Gaming-Selfie am Ende in irgendeiner Marketingstudie landen wird. Das Lustigste ist, dass das alles freiwillig ist: Wenn es dir nicht gefällt, kannst du ja immer noch eine PlayStation 2 spielen, die zumindest nur eine Speicherkarte von dir verlangte. Fortschritt, sagt man.