Die Pistazienbranche in Kastilien-La Mancha macht einen entschlossenen Schritt in Richtung Professionalisierung. Die Regionalregierung hat die Rolle von Genossenschaften wie Copilsama bei der Produktion einer Frucht mit eigener Identität hervorgehoben. Am Montag werden die Statuten der Interprofessionellen Vereinigung der Pistazie unterzeichnet, einer Einrichtung, die Produzenten und Vermarkter vereinen wird, um die Wertschöpfungskette zu stärken und mehr lokale Arbeitsplätze zu schaffen.
Daten und Rückverfolgbarkeit: der technologische Sprung der regionalen Pistazie 🌱
Die neue Interprofessionelle Vereinigung wird die Implementierung digitaler Rückverfolgbarkeitssysteme ermöglichen, die jede Charge mit ihrem Ursprung und Anbauprozess verknüpfen. Die Schaffung einer Online-Plattform zur Zentralisierung von Produktions-, Qualitäts- und Vermarktungsdaten ist geplant. Dies wird die Ursprungszertifizierung und die Vereinheitlichung von Standards erleichtern, ein notwendiger Schritt, um mit internationalen Märkten zu konkurrieren, ohne die manchegische Essenz zu verlieren.
Pistazie mit Personalausweis: Jetzt weiß sogar die Oma, von welchem Baum sie kommt 🥜
Endlich bekommt die manchegische Pistazie einen Personalausweis. Schluss mit dem die ist aus dem Laden um die Ecke. Dank der digitalen Rückverfolgbarkeit weiß jede Trockenfrucht, von welchem Baum sie stammt und sogar an welchem Tag sie gegossen wurde. Als Nächstes werden die Pistazien wohl einen Termin zum Rösten vereinbaren müssen. In der Zwischenzeit drücken die Landwirte die Daumen, dass die Bürokratie nicht den Gewinn auffrisst.