New York friert Rechenzentren für ein Jahr ein

06. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Parlament des Bundesstaates New York hat ein zwölfmonatiges Moratorium für den Bau neuer Rechenzentren verabschiedet. Die Maßnahme reagiert auf den hohen Wasser- und Stromverbrauch dieser Anlagen, verbunden mit dem ständigen Lärm, den sie verursachen, und der geringen direkten Schaffung von Arbeitsplätzen. Eine erzwungene Pause, um ihre tatsächlichen Auswirkungen zu bewerten.

Luftaufnahme einer gefrorenen Baustelle für ein Rechenzentrum im Norden des Bundesstaates New York, massives Betonfundament und Stahlrahmen, die im Bau gestoppt wurden, Kühltürme und Serverracks sichtbar unfertig, große Wasserrohre und elektrische Leitungen freigelegt und nicht angeschlossen, gelbe Baukräne still und verriegelt, Schnee bedeckt ruhende Maschinen, fotorealistische filmische Visualisierung, kalte, bewölkte Beleuchtung, tiefe Schatten, industrielle Stille, verlassene technische Infrastruktur unter winterlichem Himmel, ultra-detaillierte Betontexturen und Metalloberflächen

Kritische Infrastruktur unter regulatorischer Lupe ⚖️

Ein modernes Rechenzentrum kann so viel Strom verbrauchen wie eine Kleinstadt und benötigt täglich Millionen Liter Wasser zur Kühlung. In New York, wo das Stromnetz bereits am Limit arbeitet, konkurrieren diese technologischen Monstren mit Krankenhäusern und Wohnhäusern. Das Moratorium stoppt keine bestehenden Zentren, zwingt aber dazu, Effizienzstandards und Standorte zu überdenken, bevor die Cloud weiter ausgebaut wird.

Weniger Arbeitsplätze als ein Internetcafé der 90er 🥨

Das Merkwürdige ist, dass diese Tempel des Siliziums kaum Arbeitsplätze schaffen. Ein Rechenzentrum von der Größe eines Fußballfeldes braucht vier Techniker und einen Praktikanten, um die Lichter am Laufen zu halten. Währenddessen beschäftigt ein Dönerladen um die Ecke mehr Menschen. Vielleicht haben die New Yorker Politiker berechnet, dass es besser ist, Hotdog-Stände zu haben, als surrende Server.