Der ADAC, der deutsche Automobilclub, hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 3 von 100 Autofahrern und 1,4 von 100 Radfahrern oder E-Scooter-Nutzern während der Fahrt ihr Handy benutzen. Die in fünf Städten erhobenen Daten sollen vor einem erhöhten Unfallrisiko warnen. Das eigentliche Interesse der Organisation scheint jedoch darin zu liegen, auf mehr Bußgelder und Kontrollen zu drängen und dabei von der Tatsache abzulenken, dass Autofahrer durch die Handynutzung die schwersten Unfälle verursachen.
Voreingenommene Beobachtungen: Die Messtechnik versagt dort, wo sie am nötigsten ist 📊
Die ADAC-Studie wurde zu Zeiten und an Orten durchgeführt, an denen Autofahrer mit Kontrollen rechnen, was die tatsächliche Zahl der Handynutzung bei Autofahrern wahrscheinlich senkt – sie könnte weit über 3 % liegen. Radfahrer und E-Scooter-Fahrer hingegen nutzen als langsamere und wendigere Fahrzeuge das Telefon häufiger als berichtet, aber ihr Risiko für andere ist geringer. Das Weglassen dieser technischen Daten offenbart eine Voreingenommenheit: Es wird priorisiert, die Schwachen zu bestrafen, während die reale Gefahr durch Autos heruntergespielt wird.
Der große Betrug: Dem Radfahrer die Schuld geben, während das Auto schreibt 🚗💥
Der Durchschnittsbürger liest die Schlagzeile und ruft: Ran an die Radfahrer!, während der SUV-Fahrer des Tages mit 80 km/h eine WhatsApp beantwortet. Der ADAC gelingt mit seiner Studie das Unmögliche: Wir fordern mehr Radarkontrollen für Fahrräder und weniger sichere Radwege. Am Ende bleiben die Wiederholungstäter am Steuer ungestraft, und wir, abgelenkt durch das fremde Handy, vergessen, dass die wahre Gefahr nicht der Langsamere ist, sondern derjenige, der schneller fährt, ohne auf die Straße zu achten.