Mercedes verlangt mehr Arbeitsstunden ohne Gehaltserhöhung wegen Gewinneinbruch

28. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Mercedes-Benz hat seiner Belegschaft mitgeteilt, dass sie ihre Arbeitszeit ohne finanzielle Entschädigung verlängern müssen, nachdem die Gewinne im ersten Quartal um 17 % eingebrochen sind. Das Unternehmen verschiebt zudem eine für Juli geplante Sonderzahlung auf 2027. Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Beschäftigten die Kosten der Krise tragen sollen. Für die Bürgerschaft zeigt diese Anpassung, dass selbst große deutsche Unternehmen nicht vor wirtschaftlichem Druck gefeit sind.

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Automatisierung verhindert keine Produktionskürzungen 🤖

Während Mercedes in robotergestützte Montagelinien und flexible Produktionssysteme investiert, steht die Entscheidung, die Arbeitszeit ohne Gehaltserhöhung zu verlängern, im Widerspruch zu dem Versprechen, dass die Technologie die Arbeitsbelastung verringern würde. Die KI-gestützten Schichtplanungssysteme, die den Arbeitsrhythmus optimieren, priorisieren nun die Effizienz auf Kosten der persönlichen Zeit. Das Paradoxon ist klar: Mehr Automatisierung bedeutet nicht weniger Stunden, sondern mehr Druck auf den Mitarbeiter, die Margen zu halten.

Die neue Premium-Funktion von Mercedes: kostenlos arbeiten 💸

Es scheint, als hätte Mercedes den wahren deutschen Luxus gefunden: dass seine Mitarbeiter ihre Zeit verschenken. War früher die Sonderzahlung im Juli das Extra, ist es jetzt ein Geduldsbonus bis 2027. Die Arbeiter können sich immerhin damit trösten, dass ihre Extra-Anstrengung dazu beiträgt, die Dividenden der Aktionäre zu sichern. Schließlich, wer braucht schon ein Gehalt, wenn man die Ehre hat, den Stern zu tragen?