Kiri and Lou Go Raaa! bringt Knete und Emotionen nach Annecy

08. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Einzelbildanimation aus Knetmasse hat ein neues Aushängeschild: Kiri and Lou Go Raaa!, ein neuseeländischer Film, der seinen Trailer vor dem Festival in Annecy präsentierte. Der Film folgt zwei Freunden, die durch Musik und Spiele Emotionen erkunden und dabei analoges Handwerk mit kindlicher Erzählkunst verbinden. Das Filmmaterial zeigt sorgfältig geformte Figuren, fließende Bewegungen und eine farbenfrohe Welt, die zum Nachdenken einlädt.

stop-motion animation studio scene, clay figures of two small characters mid-jump with joyful expressions, hands of an animator gently adjusting a leg joint with a metal sculpting tool, character arm raised in a playful wave, bright colorful clay set with miniature trees and soft hills, camera rig showing motion capture markers on a tripod, warm studio lights casting soft shadows, visible clay fingerprints on the surface, blurred background of reference sketches pinned to a corkboard, photorealistic technical illustration, detailed textures of plasticine and wood, cinematic shallow depth of field

Knetmasse, Bild für Bild: der technische Prozess 🎬

Die Produktion erforderte eine akribische Stop-Motion-Arbeit, bei der jedes Einzelbild eine leichte Veränderung der Knetfiguren einfängt. Die Animateure verwendeten innere Gerüste, um die Konsistenz der Charaktere während langer Aufnahmen zu wahren. Die Beleuchtung wurde angepasst, um harte Schatten zu vermeiden und die Texturen des Materials hervorzuheben. Der Ton wurde später mit den Originalliedern synchronisiert, die komponiert wurden, um jede Spiel- oder emotionale Konfliktszene zu untermalen. Das Ergebnis ist ein visueller Stil, der die taktile Unvollkommenheit über die digitale Glättung stellt.

Wenn dein Knetfreund dich besser versteht als dein Therapeut 🧠

Zwei Knetwesen dabei zu sehen, wie sie über Traurigkeit oder Freude singen, mag nach einer Low-Cost-Kinderpsychologiesitzung klingen. Aber hey, wenn Kiri und Lou es schaffen, dass ein Kind seine Emotionen versteht, ohne dass jemand schreit, haben sie schon gewonnen. Außerdem deutet der Trailer an, dass die Spiele von Verstecken bis hin zu existenziellen Debatten reichen. Alles, während die Finger der Animateure schwitzen, damit kein Arm unter den Scheinwerfern schmilzt. Therapie war noch nie so klebrig.