Kiki Morente und Lagartija Nick erwecken Omega wieder zum Leben, die Platte, die Maßstäbe brach

02. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Dreißig Jahre nach seiner Veröffentlichung kehrt das Album Omega, das den Flamenco von Enrique Morente mit dem Rock von Lagartija Nick verschmolz, auf die Bühnen zurück. Kiki Morente, der Sohn des Sängers, leitet diese Tournee, die ein Werk wiederbelebt, das Genres und Kategorien herausforderte. Für das Publikum ist es eine Gelegenheit, ein Werk wiederzuentdecken, das immer noch aktuell ist und durch eine Botschaft kreativer Freiheit neue Generationen anspricht.

Kiki Morente und Lagartija Nick auf der Bühne, die Flamenco und Rock beim Revival des legendären Albums Omega verschmelzen.

Der Klang, der die technischen Grenzen des Flamenco herausforderte 🎸

Die Produktion von Omega, aufgenommen im Jahr 1996, kombinierte verzerrte Gitarren mit Handflächen und tiefem Gesang, was damals wie eine klangliche Häresie wirkte. Für diese Tournee hat das Team an der Entzerrung der Originaltitel gearbeitet und die Frequenzen an moderne Soundsysteme angepasst, ohne die Rohheit des Live-Klangs zu verlieren. Die technische Herausforderung bestand darin, das Gleichgewicht zwischen der Wucht des Rock und der Feinheit des Flamenco zu wahren, wobei In-Ear-Monitore und digitale Verstärkung eingesetzt wurden, um eine Sättigung der stimmlichen Nuancen zu vermeiden.

Der Beweis, dass Flamenco auch Verzerrung vertragen kann 🤘

Wer denkt, dass Flamenco nur Handflächen und Cajón zulässt, wird ausflippen, wenn er Kiki Morente im Bulerías-Stil singen hört, während Lagartija Nick klingt, als würden sie eine Bühne auseinandernehmen. Die Tournee verspricht Momente klanglicher Verwirrung, in denen das Publikum nicht weiß, ob es mit den Händen oder mit den Händen auf dem Kopf klatschen soll. Zumindest wird diesmal niemand sagen, dass Flamenco nur etwas für ältere Herren in gepunkteten Jacken ist.