Italo kommt nach Deutschland: echte Konkurrenz oder nur auf Schlüsselstrecken

02. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die italienische Bahngesellschaft Italo plant, im Jahr 2028 mit Fernverkehrszügen in Deutschland einzusteigen. Sie wird Strecken wie München–Frankfurt–Köln–Dortmund und München–Berlin–Hamburg bedienen. Die Chefin der Deutschen Bahn warnt, dass dies zu einem unkontrollierten Wettbewerb führen könnte, der nur den Hauptstrecken zugutekommt, während die Verbindungen in weniger rentablen Gebieten vernachlässigt werden.

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Hochgeschwindigkeit und italienische Technologie auf deutschen Schienen 🚄

Italo setzt auf Züge vom Typ Alstom AGV und ETR1000, die Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen können. In Deutschland ist die Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur nur teilweise ausgebaut, was das Potenzial auf Abschnitten wie Frankfurt–Köln einschränkt. Die technische Interoperabilität wird entscheidend sein, da die deutschen Signal- und Elektrifizierungssysteme Anpassungen erfordern. Das italienische Unternehmen plant, mit seinem dynamischen Preismodell zu konkurrieren, wird jedoch von der Zuteilung von Trassen durch die DB Netz abhängen.

Die DB wird nervös: Weniger Züge im Dorf, mehr Geld in der Stadt 🚲

Während Italo sich darauf vorbereitet, große Städte zu verbinden, können die Fahrgäste in Oberammergau und anderen verlorenen Dörfern im Schwarzwald schon mal die Fahrräder bereitstellen. Die DB beklagt sich lautstark über den unkontrollierten Wettbewerb, sollte sich aber vielleicht mehr um ihre eigenen Verspätungen kümmern. Am Ende gewinnen alle: Die Reisenden von München nach Berlin haben WLAN und Kaffee, und die auf dem Land haben mehr Zeit zum Lesen an den Bushaltestellen.