Industrial Light & Magic, die von George Lucas gegründete Firma, hat ihre Arbeit an der letzten Staffel von Stranger Things enthüllt. Das Unternehmen war für die Nachbildung der Stadt Hawkins und die Zerstörung der Schattenwelt in allen Episoden verantwortlich, wobei eine Kombination aus digitalen Umgebungen und Techniken zur Integration mit dem realen Filmmaterial zum Einsatz kam.
Digitaler Aufbau der Stadt und des dimensionalen Chaos 🏚️
Für Hawkins entwickelte ILM einen vollständigen digitalen Zwilling der Stadt, der nahtlose Übergänge zwischen realen und virtuellen Aufnahmen ermöglichte. Das Team modellierte alles von den Hausfassaden bis zur Vegetation und nutzte dabei Fotogrammetriedaten. Die Zerstörung der Schattenwelt erforderte die Simulation organischer Partikel und kollabierender Strukturen mit Systemen für prozedurale Fraktur. Jede Episode erforderte Beleuchtungsanpassungen, um die Bedingungen am Set nachzuahmen – ein Prozess, der hunderte von Renderstunden pro Sequenz in Anspruch nahm.
Wenn deine digitale Stadt besser überlebt als die echte 😅
Das Kuriose ist, dass das virtuelle Hawkins von ILM konsistenter ist als das der Originalserie. Während die Schauspieler am Set über Kabel stolperten, behielt die digitale Stadt den perfekten Rasen und die Fensterlichter waren immer an ihrem Platz. Wenn die Schattenwelt das 3D-Modell verschlungen hätte, hätten die Künstler die Apokalypse wohl noch einmal rendern müssen. Typisch Datei nicht gespeichert.