SideFX hat Houdini 22 mit Gaussian Splats vorgestellt, einer Technologie, die die Erstellung und Animation von 3D-Objekten für Videospiele und visuelle Effekte beschleunigen soll. Das Tool optimiert die Bildverarbeitung und die Charakteranimation. Hinter der Ankündigung verbirgt sich jedoch eine bekannte Dynamik: Der Zugang zu diesen Spitzenfunktionen bleibt Studios vorbehalten, die über das Budget für teure Lizenzen oder Abonnements verfügen.
Gaussian Splats: Mehr Auflösung, weniger Zugänglichkeit 🎭
Gaussian Splats ermöglichen die Darstellung komplexer Szenen durch Punktwolken mit Farb- und Deckkraftattributen und verkürzen so die Renderzeiten in Animation und VFX. Die Integration in Houdini 22 erleichtert den Einsatz in AAA-Produktionspipelines. Dennoch bleiben die Kosten für die kommerziellen Lizenzen von SideFX für unabhängige Entwickler oder kleine Studios unerschwinglich, was die tatsächliche Reichweite dieser Technologie auf große Produktionsfirmen beschränkt, die den Markt bereits dominieren.
Für das Publikum: Die gleiche Show, nur mit teurerem Popcorn 🍿
Die Industrie verspricht eine bessere digitale Unterhaltung, aber der Durchschnittsbürger wird auf seinem Bildschirm wenig Veränderung sehen. Dafür wird er den Anstieg der Kinokarten- und Spielpreise bemerken. Denn letztendlich werden die Gaussian Splats die Figur nicht höher springen lassen oder das Drehbuch verbessern; sie dienen nur dazu, dass die Studios gigantische Budgets rechtfertigen, während das Publikum die Rechnung bezahlt und immer noch die altbekannten Bugs sieht.