Eine Analyse des ICCT mit Daten von acht Millionen Fahrzeugen widerlegt das grüne Versprechen von Plug-in-Hybriden. Die Realität ist, dass sie bis zu fünfmal mehr CO2 ausstoßen, als ihre technischen Datenblätter angeben. Der Grund ist einfach: Die Fahrer schließen sie nicht so oft an das Stromnetz an wie erwartet, was den Benzinverbrauch und damit die Kosten pro Tankfüllung in die Höhe treibt.
Die Kluft zwischen dem Homologationszyklus und der realen Nutzung 🔍
Die Studie zeigt, dass die realen CO2-Emissionen im Durchschnitt 350 % höher sind als in den WLTP-Homologationszyklen angegeben. Die Diskrepanz ist darauf zurückzuführen, dass diese Autos mit voller Batterie und unter optimalen Bedingungen getestet werden, die Nutzer im Alltag jedoch lange Strecken ohne Aufladen zurücklegen. Der Verbrennungsmotor arbeitet dann länger, hebt den Vorteil des elektrischen Systems auf und erhöht den Kraftstoffverbrauch.
Das Wunder des Autos, das sich selbst lädt... oder auch nicht ⚡
Es scheint, dass viele Fahrer den Plug-in-Hybriden mit einem Verbrenner mit Superkräften verwechselt haben. Die Theorie besagt: Du schließt es zu Hause an und sparst; die Praxis zeigt: Du nutzt es wie einen normalen Diesel, zahlst aber mehr für das ECO-Siegel. Am Ende ist das einzige Wunder, wie das Geld jedes Mal aus der Tasche verschwindet, wenn du an der Tankstelle vorbeikommst, ohne dass das Auto auch nur einmal geladen wurde.