Google und das Wasser: verspricht hundert Prozent, liefert aber vierundsechzig

06. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Google hat sich verpflichtet, bis 2030 mehr Wasser wiederherzustellen, als seine Rechenzentren verbrauchen. Im Jahr 2024 erreichte das Unternehmen jedoch nur eine Wiederherstellungsrate von 64 %. Die künstliche Intelligenz treibt den Wasserbedarf in Regionen mit Wasserknappheit in die Höhe und erzeugt Misstrauen in Gemeinden, die zusehen müssen, wie der technologische Fortschritt ihre Ressourcen aufbraucht.

cinematic aerial shot of a massive Google data center surrounded by dry cracked earth, cooling pipes feeding into a server room while a transparent water gauge shows 64 percent filled, a futuristic AI chip glowing blue inside a glass server rack, water droplets evaporating from cooling towers into a drought-stricken landscape, hyperrealistic environmental contrast between green server lights and parched brown terrain, technical illustration style with industrial lighting, detailed mechanical infrastructure, steam rising from cooling systems, ultra-realistic architectural render

Die versteckten Kosten des KI-Trainings 💧

Jede Anfrage an ein Sprachmodell wie GPT verbraucht etwa 10 Milliliter Wasser zur Kühlung der Server. Ein massiver Trainingsprozess kann Millionen Liter erfordern. Google setzt auf Verdunstungskühlung und internes Recycling, aber die steigende Arbeitslast durch KI verdoppelt den Verbrauch Jahr für Jahr. Die Technologie schreitet voran, aber das Wasser reicht nicht aus.

Das Wunder der Wasservermehrung 🌊

Google sagt, dass es bis 2030 wie Moses sein wird, der das Meer teilt, aber das Wasser zurückgibt. Vorerst hat die KI die restlichen 36 % getrunken, die wohl sehr durstig nach Daten sein muss. In der Zwischenzeit schauen die Anwohner der trockenen Gebiete auf ihre Wasserhähne und denken: Wenn die Wolke doch nur ein bisschen echten Regen abgeben würde.