Ablösung von Dehnungsmessstreifen: häufige Fehler und praktische Lösungen

17. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Ablösen von Dehnungsmessstreifen ist ein wiederkehrendes Problem in Präzisionsmessumgebungen. Es tritt auf, wenn der Klebstoff versagt, die Oberfläche nicht richtig vorbereitet wurde oder die Umgebungsbedingungen extrem sind. Dies führt zu unregelmäßigen Messwerten und dem Verlust kritischer Daten bei Strukturprüfungen.

Nahaufnahme einer technischen Darstellung eines sich teilweise von einer Metallträgeroberfläche lösenden Dehnungsmessstreifens, darunter sichtbare gerissene Klebstoffschicht, behandschuhter Techniker hält ein Skalpell zur Entfernung des defekten Streifens, Oszilloskop im Hintergrund zeigt unregelmäßiges Signal, Oberflächenvorbereitungswerkzeuge wie Schleifpapier und Acetonflasche neben dem Träger, grelles Werkstattlicht mit Schatten, fotorealistische technische Visualisierung, detaillierte Textur von Metall und Klebstoffversagen, dramatische industrielle Atmosphäre

Technische Ursachen und wie man sie verhindert 🛠️

Die Hauptursache ist eine mangelhafte Oberflächenvorbereitung. Die Fläche muss sauber, entfettet und mit einer kontrollierten Rauheit, normalerweise zwischen 0,4 und 0,8 Mikrometern, sein. Der Cyanacrylat- oder Epoxidklebstoff erfordert eine Aushärtung bei stabiler Temperatur und ohne Feuchtigkeit. Ein weiterer häufiger Faktor ist mechanische Ermüdung: Dehnungsmessstreifen, die wiederholten Zyklen ausgesetzt sind, verlieren ihre Haftung. Die Verwendung von Silikonschutz oder Polyurethanbeschichtungen hilft, den Streifen von Vibrationen und äußeren Einflüssen zu isolieren.

Das Drama des widerspenstigen Dehnungsmessstreifens (und wie man ihn bändigt) 😅

Manchmal löst sich der Streifen genau dann, wenn man die Verkabelung abgeschlossen hat. Es ist, als hätte er einen Sensor für menschliche Geduld. Die Haushaltslösung besteht darin, Malerkrepp aufzutragen, um ihn 24 Stunden lang zu fixieren, aber atme nicht in der Nähe, denn der Klebstoff bekommt es mit. Wenn es schiefgeht, kann man immer dem Hersteller die Schuld geben, obwohl der Schuldige meist derjenige ist, der die Oberfläche mit dem Küchenschwamm gereinigt hat.