Einem KDE-Entwickler ist es gelungen, die Grafikleistung von Linux unter Windows in Spielen anzunähern. Nachdem er einen Mikrocontroller an sein System angeschlossen hatte, um die tatsächliche Latenz zu messen, stellte er fest, dass Windows schneller reagierte. Er wendete Patches auf KWin an, die die Verzögerung in Spielen mit Fenster und V-Sync um bis zu 1,2 Millisekunden reduzieren – ein bemerkenswerter Fortschritt für Spieler unter Linux.
Mikrocontroller als Werkzeug zur Messung der Latenz in KWin 🎮
Der Entwickler verwendete einen Mikrocontroller, um die Latenz zwischen Benutzereingabe und Bildschirmreaktion präzise zu messen. Er stellte fest, dass Windows bei Spielen mit aktiviertem V-Sync einen zeitlichen Vorteil aufwies. Die auf KWin angewendeten Patches optimieren den Fensterkompositionsfluss und reduzieren die Verzögerung um bis zu 1,2 Millisekunden. Dies verbessert die Erfahrung bei Titeln, bei denen vertikale Synchronisation erforderlich ist, ohne die Systemstabilität zu beeinträchtigen.
Windows gewinnt immer noch, aber jetzt mit weniger als einem Wimpernschlag ⏱️
Am Ende bestätigte der Mikrocontroller, was viele vermuteten: Windows ist schneller, obwohl der Unterschied jetzt so gering ist, dass man blinzeln und die Verzögerung verpassen könnte. Mit 1,2 Millisekunden weniger Latenz können Linux-Benutzer damit prahlen, den Abstand verringert zu haben. Allerdings: Wenn du eine Runde verlierst, kannst du das System nicht mehr beschuldigen – jetzt bist du und deine Koala-Reflexe schuld. 😅