Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung verschwindet die Online-Community von Bloodborne. Ein erfahrener Spieler, bekannt dafür, anderen bei schwierigen Bossen zu helfen, hat seinen Rückzug angekündigt. Der Grund ist einfach: Fast niemand spielt mehr online. Für diejenigen, die noch aktiv sind, bestätigt dies, dass die kooperative Erfahrung des Titels zu Ende gegangen ist, und es gibt keine Neuigkeiten über ein Remaster oder eine Fortsetzung, die das Interesse wiederbeleben könnte.
Der technische Motor, der nicht mehr kann 🛠️
Bloodborne läuft auf einer für PlayStation 4 optimierten Grafikengine mit einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde und einer dynamischen Auflösung um 1080p. Elf Jahre später fühlt sich diese technische Basis im Vergleich zu aktuellen Standards veraltet an. Das Fehlen eines Updates für PlayStation 5, gepaart mit dem Fehlen dedizierter Server für den Mehrspielermodus, hat dazu geführt, dass die Matchmaking-Zeiten länger werden und die wenigen verbleibenden Spieler sich zerstreuen. Das System, Glocken zu läuten, um Hilfe zu rufen, findet keine Antwort mehr.
Die Glocke der Einsamkeit läutet lauter denn je 🔔
Wenn du jetzt Hilfe gegen Pater Gascoigne brauchst, musst du dich mit Reden zur Wand begnügen. Wortwörtlich. Der berühmte Spieler, der sich zurückgezogen hat, war wie der namenlose Held von Yharnam: Er erschien mit seiner Feueraxt und rettete dir den Hintern. Aber selbst die engagiertesten Jäger werden es leid zu warten. Die Community scherzt, dass der einzige verbliebene Kooperationspartner das Echo einer Eidechse ist, die noch nicht weiß, dass das Spiel tot ist. Ein Klassiker.