Der Ausfall des elektromechanischen Linearantriebs in der Sinteranlage stoppte die Produktion aufgrund eines schweren Festfressens der Spindel. Die Hauptursache war das Eindringen von Walzzunder, einem abrasiven Rückstand, der das Führungssystem verunreinigte. Diese Analyse beschreibt den Inspektions- und Simulationsprozess zur Identifizierung der Problemursache.
Metrologische Inspektion und Simulation des Spindelschadens 🔧
Mit Mitutoyo MCOSMOS wurde die dreidimensionale Inspektion der Spindel und der Mutter durchgeführt, wobei ungleichmäßiger Verschleiß und plastische Verformungen an den Gewindeflanken festgestellt wurden. Mit Ansys wurde die Wechselwirkung zwischen dem Walzzunder und den Kontaktflächen unter axialer Last modelliert. Die Ergebnisse zeigten, dass die Partikel als Abrasivmittel wirkten, eine Reibungszunahme erzeugten, die die Materialgrenze überschritt, und so das Festfressen verursachten.
Der Feinstaub: ein ungebetener Gast in der Spindel 🧹
Es stellt sich heraus, dass der Walzzunder, dieser feine Staub, den wir ignorieren, im Inneren des Antriebs sein Unwesen getrieben hat. Als wäre es zu viel Sand in einem Salat, drang er zwischen die Gewindegänge ein und ließ die Spindel festfressen. Jetzt heißt es reinigen, nachschleifen und einen Filter einbauen, sonst beantragt der Antrieb beim nächsten Mal bezahlten Urlaub.