In der Welt der Blechschweißung verwirrt ein wiederkehrendes Phänomen die Techniker: die Verzerrung des Laserstrahls, verursacht durch mechanische Eigenspannungen. Der Ursprung des Problems liegt nicht in der Optik, sondern im Gewinde der Halterung. Um dieses Rätsel zu lösen, wurde eine 3D-Pipeline mit GOM Inspect für die Metrologie und COMSOL Multiphysics zur Simulation der Verformungen eingesetzt.
Analyse der 3D-Pipeline mit GOM Inspect und COMSOL 🔧
Der Prozess beginnt mit GOM Inspect, das die Geometrie der Halterung scannt, um mikroskopische Abweichungen in den Gewinden zu erkennen. Die Daten werden in COMSOL Multiphysics exportiert, wo das Feld der Eigenspannungen modelliert wird. Die Simulation zeigt, wie der Druck des Gewindeeingriffs Mikroverformungen in der Halterung induziert und die optische Achse der Linse verändert. Das Ergebnis ist ein dezentrierter Fokus, der unregelmäßige Schweißnähte erzeugt.
Der Tag, an dem das Blech sich über unsere Kalibrierung lustig machte 😅
Nach wochenlangem Einstellen von Schrauben und starrem Blick auf die Linse entdeckten wir, dass der wahre Schuldige der Händedruck des Bedieners war. Es stellt sich heraus, dass das Blech keinen Sinn für Humor hat, aber ein Gedächtnis: Es erinnert sich an jede Umdrehung des Drehmomentschlüssels. Jetzt bringen wir vor dem Schweißen ein Opfer für die Götter des Anzugsmoments dar und lesen ein Mantra aus COMSOL. Zumindest hat die Verzerrung jetzt einen eigenen Namen.