So drucken Sie mit flexiblem TPU-Filament auf der Creality Ender 3

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Eine 3D-Drucker Creality Ender 3 in Aktion, die TPU-Filament präzise extrudiert. Ein flexibles Modell auf der Druckbasis wird hervorgehoben, das scharfe Details und gleichmäßige Schichten zeigt. Das Bild enthält optimierte Einstellungen auf dem Bildschirm und ein Bowden-Rohr hoher Qualität. Realistische Beleuchtung und saubere Umgebung.

Das 3D-Drucken hat die Heimfertigung revolutioniert und ermöglicht es jeder Person, personalisierte Objekte mühelos zu erstellen. Obwohl PLA das am häufigsten verwendete Material aufgrund seiner Einfachheit und Stabilität ist, erfordern einige Projekte Materialien mit fortschrittlicheren Eigenschaften, wie Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Hier kommt das TPU ins Spiel, ein flexibles Filament, das ideal für eine Vielzahl von Anwendungen ist.

Was ist TPU und warum sollte man es verwenden?

Das TPU (thermoplastisches Polyurethan) ist ein flexibles und widerstandsfähiges Material, das das Drucken von Teilen ermöglicht, die Verformungen aushalten, ohne zu brechen. Es wird in Anwendungen wie verwendet:

Trotz seiner Vorteile stoßen viele Menschen auf Schwierigkeiten beim Drucken von TPU auf der Creality Ender 3, aufgrund der Konstruktion des Druckers.

Warum ist das Drucken von TPU auf der Ender 3 schwierig?

Die Ender 3-Drucker (und ihre Varianten Pro und V2) haben ein Extrusionssystem vom Typ Bowden, bei dem das Filament durch ein Rohr zum Hotend geschoben wird. Dieses System funktioniert gut mit starren Materialien wie PLA oder PETG, aber TPU, da es flexibel ist, kann sich im Rohr biegen oder verklemmen, was Probleme wie verursacht:

Glücklicherweise gibt es Lösungen, die ein effizientes Drucken mit TPU auf einer Ender 3 ermöglichen.

Modifikationen zur Verbesserung des Druckens mit TPU

1. Retraktion reduzieren

Ein Hauptproblem des TPU ist seine Reaktion auf Retractions. Um Verklemmungen zu minimieren, wird empfohlen:

2. Einen Direktextrusor verwenden

Das Bowden-System ist die Hauptursache für Probleme mit TPU. Eine effektive Lösung ist der Wechsel zu einem Direktextrusor, bei dem das Filament direkt zum Hotend geschoben wird, ohne durch ein langes Rohr zu gehen.

Zu den Vorteilen eines Direktextrusors gehören:

3. Die Druckgeschwindigkeit anpassen

TPU erfordert niedrigere Geschwindigkeiten, um eine gleichmäßige Extrusion zu gewährleisten. Es wird empfohlen, mit einer Geschwindigkeit von 20-30 mm/s zu drucken, abhängig von der Druckereinstellung.

4. Das Bowden-Rohr austauschen

Falls ein Wechsel zu einem Direktextrusor nicht möglich ist, ist eine Option, das Bowden-Rohr durch eines von besserer Qualität zu ersetzen, wie ein Capricorn-Rohr, das die Reibung reduziert und den Filamentdurchgang verbessert.

5. Die Haftung auf dem Druckbett verbessern

TPU kann sich vom Bett lösen, wenn die Haftung nicht gut ist. Um das zu vermeiden:

"Der Schlüssel zum erfolgreichen Drucken von TPU auf einer Ender 3 ist die korrekte Anpassung der Parameter und, falls möglich, Hardware-Verbesserungen."

Schlussfolgerung

Obwohl die Ender 3 ab Werk nicht für das Drucken von TPU optimiert ist, können mit einigen Anpassungen und Verbesserungen hochwertige Drucke erzielt werden. Retraktion reduzieren, die Druckgeschwindigkeit senken und das Extrusionssystem verbessern sind entscheidende Schritte, um gute Ergebnisse mit flexiblen Filamenten zu erzielen. Mit Geduld und den richtigen Einstellungen können die Möglichkeiten des 3D-Druckens erweitert werden, ohne den Drucker wechseln zu müssen.