
Das Dilemma der kannibalischen Tropfen in Particle Flow
Was du beschreibst, ist einer dieser scheinbar einfachen, aber überraschend komplexen Effekte in Particle Flow. Es geht nicht nur darum, dass die Tropfen über die Oberfläche gleiten, sondern dass sie wie kleine flüssige Staubsauger wirken, die alles auf ihrem Weg aufsaugen. Die statische Kondensation sollte sich ergeben vor dem Vormarsch der größeren Tropfen.
Die Herausforderung besteht darin, ein System zu schaffen, in dem zwei Arten von Partikeln intelligent interagieren: die beweglichen Tropfen als Raubtiere und die Kondensationspartikel als Beute. Particle Flow kann das handhaben, erfordert aber eine spezifische Konfiguration von Events und Kollisionen.
Im Partikeluniversum sind große Tropfen wie Haie und die kleinen wie Plankton
Konfiguration des Raubtier-Beute-Systems
Du musst zwei unabhängige, aber kommunizierende Partikelsysteme erstellen. Eins für die beweglichen Tropfen und eins für die statische Kondensation, mit einem Event, das den Verzehr Partikel für Partikel managt.
- Haupttropfen-System: große Partikel mit Gravitation und Kollision mit Oberfläche
- Kondensations-System: kleine statische Partikel, die an der Dose haften
- Cross-Collision-Event: beide Systeme für Kontakt-Erkennung verbinden
- Transfer-Aktion: kleine Partikel bei Berührung durch Tropfen löschen
Spezifische Events für den Partikelverzehr
Die Magie passiert im Event Collision Spawn oder in einer Kombination aus Collision und Delete. Wenn ein Tropfen ein Kondensationspartikel auf seinem Weg erkennt, muss ein Absorptionsmechanismus aktiviert werden.
Du kannst die Tropfen leicht wachsen lassen, wenn sie andere Partikel absorbieren, um diesen Flüssigkeitsakkumulations-Effekt zu simulieren. Es ist der Zyklus des Partikel-Lebens 😊
- Collision test: Kontakt zwischen Partikelsystemen erkennen
- Spawn on collision: optional für visuelle Absorptions-Effekte
- Scale increase: Tropfen beim Verzehr von Partikeln wachsen lassen
- Speed inheritance: Momentum übertragen, falls nötig
Parameter für Realismus bei der Absorption
Damit der Effekt überzeugend ist, musst du sorgfältig anpassen, wie und wann die Übertragung erfolgt. Es geht nicht um eine sofortige Löschung, sondern um einen schrittweisen Prozess, der die Gesetze der Physik respektiert.
Der Kollisionserkennungs-Radius ist entscheidend: Zu klein und die Tropfen gleiten vorbei, zu groß und sie saugen Partikel aus der Ferne unrealistisch auf.
- Kollisionsradius leicht größer als der visuelle Radius
- Verzögerung bei der Löschung für schrittweisen Effekt
- Zufällige Variation im Absorptionsprozess
- Aktivierung durch Nähe statt exaktem Kontakt
Praktische Lösung Schritt für Schritt
Falls du von der Komplexität überfordert bist, starte mit einem vereinfachten System. Eine geneigte Ebene mit statischen Partikeln und einem einzelnen beweglichen Tropfen lässt dich die Konfiguration feinjustieren, bevor du sie auf die komplette Dose anwendest.
Denke daran, dass Particle Flow wie visuelles Programmieren ist: Jedes Event ist eine wenn-dann-Bedingung, die das Verhalten der Partikel diktiert.
- Testsystem mit einfacher Geometrie erstellen
- Zuerst grundlegende Kollisionserkennung konfigurieren
- Danach schrittweises Wachstum hinzufügen
- Konfiguration auf die finale Szene übertragen
Nachdem du diese Technik beherrschst, gleiten deine Tropfen nicht nur über die Oberfläche, sondern wachsen und stärken sich mit jeder Partikel, die sie auf ihrem Weg finden... wie kleine flüssige Ninjas auf Reinigungsmission 💦