Warum schwellen oder reißen die hohlen Harz-Teile beim Aushärten auf

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Diagrama o fotografía que muestra una pieza de resina impresa en 3D con grietas o hinchazón, junto a una ilustración de su interior con resina líquida atrapada y flechas que indican la presión. Se ven agujeros de drenaje estratégicos.

Warum schwellen oder reißen die hohlen Resin-Teile beim Aushärten an

Ein häufiges Problem beim Nachhärten hohler Resin-Teile ist, dass sie sich verformen, aufbrechen oder sogar platzen. Dies geschieht hauptsächlich, weil unhärtbare flüssige Resin in der Höhle eingeschlossen bleibt. Beim Aussetzen des Teils der UV-Lampe erzeugt die entstehende Hitze, dass diese Restflüssigkeit expandiert und einen inneren Druck erzeugt, der die Festigkeit der bereits erstarrten Wände überschreiten kann. 🧪

Die Hauptursache: innerer Druck durch eingeschlossene Resin

Der Mechanismus ist einfach: die Restflüssigkeits-Resin erwärmt sich und dehnt sich aus. Wenn sie keinen Ausweg hat, sucht der angesammelte Druck den schwächsten Punkt der gehärteten Struktur und verursacht Risse oder Schwellungen. Dieser Effekt kann sich verstärken, wenn der Teil zu lange mit Isopropanol gereinigt wird, da das Lösungsmittel die teilweise gehärtete Resin aufweichen und schwächen kann und somit die strukturelle Integrität reduziert.

Faktoren, die zum Problem beitragen:
  • Eingeschlossene flüssige Resin in inneren Hohlräumen ohne Auslass.
  • Übermäßige und lokalisierte Hitze während der UV-Härtung, die eine schnelle Expansion verursacht.
  • Langes Waschen mit Alkohol, das die Oberfläche des Teils aufweicht.
  • Zu dünne Wände des Teils, die dem inneren Druck nicht standhalten.
Ein Modell mit gut geplanten Ablasslöchern ist zuverlässiger als eines, das scheinbar perfekt, aber versiegelt ist. Manchmal verhindern strategisch platzierte Löcher, dass deine Kreation mitten im Härtungsprozess explodiert.

Schlüsselstrategien für korrektes Design und Waschen

Die effektivste Lösung beginnt in der Phase des Designs und Druckens. Es ist essenziell, ausreichend Ablasslöcher in den Teil einzubauen. Diese Öffnungen erfüllen eine doppelte Funktion: Sie lassen die unhärtbare Resin beim Waschen austreten und die Dämpfe kontrolliert beim Härten entweichen.

Wie man ein effektives Waschen und Ablassen umsetzt:
  • Mindestens zwei Löcher an gegenüberliegenden Punkten platzieren, um einen vollständigen Fluss zu ermöglichen und Lufttaschen zu vermeiden.
  • Den Teil gründlich mit Isopropanol waschen, ihn sanft schütteln, damit die Flüssigkeit eindringt

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