
Die Kunst, 3D-Videos auf großen Bildschirmen zu projizieren
Wenn du ein Video auf IMAX-ähnlichen Bildschirmen siehst und bemerkst, dass die Pixel farblich getrennt dargestellt werden, handelt es sich normalerweise um stereoskopisches 3D-Inhalt. Formate wie S3D (Side by Side 3D) oder B3D (Bino 3D) enthalten zwei Bilder, eines für jedes Auge, die gepackt sind, damit ein 3D-Projektor die Tiefe mit speziellen Brillen oder Polarisationssystemen nachstellt 🎬.
Wie stereoskopische Videos erstellt werden
Zuerst musst du die Szene von zwei leicht getrennten Kameras rendern, um den Abstand zwischen den menschlichen Augen zu simulieren. 3D-Animationsprogramme wie Blender, Maya, 3ds Max oder Cinema 4D erlauben die Einrichtung stereoskopischer Kameras und das direkte Rendern in Side-by-Side-Formaten (S3D) oder Anaglyph (RGB).
- Konfiguration stereoskopischer Kameras: Simuliert den interpupillaren Abstand für jedes Auge
- Render Side by Side (S3D): Zwei Bilder horizontal gepackt
- Render Anaglyph RGB: Kombination von Farbkanälen für die Anzeige mit Brillen
- Kompatible Exportierung: Formate geeignet für IMAX-Projektoren oder B3D-Software
Die Rolle des Projektors und der Kalibrierung
Das Endergebnis hängt von der Kalibrierung des Projektors und des Bildschirms ab. Für B3D-Dateien wird Software wie Bino verwendet, um stereoskopische Sequenzen wiederzugeben oder in Echtzeit umzuwandeln. Die Trennung der Farbkanäle, die beobachtet wird, ist eigen dem Projektor und der verwendeten Technologie, nicht notwendigerweise der Animation selbst.
- Polarisation oder aktive Linsen: Methoden zur Trennung der Bilder für jedes Auge
- Anaglyph: Kombiniert RGB-Kanäle für die Sicht mit speziellen Brillen
- Bino-Software: Wiedergabe oder Umwandlung stereoskopischer Sequenzen
- Bildschirmkalibrierung: Präzise Einstellungen für korrekte Tiefe
Tipps für professionelles Rendern von 3D-Inhalten
- Vorabtests: Rendern kleiner Segmente zur Überprüfung der Kamerawirksamkeit
- Farbkonsistenz: Vermeidung von Unterschieden zwischen den Kanälen jedes Auges
- Native Formate: S3D oder B3D für professionelle Projektion bevorzugen
- Sichere Exportierung: Sequenzen ohne aggressive Kompression beibehalten