Shakey, der Robot, der die intelligente Robotik einleitete

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía histórica en blanco y negro del robot Shakey, un dispositivo con forma de columna sobre ruedas, equipado con una cámara de televisión y un telémetro, situado en un entorno de laboratorio con bloques geométricos en el suelo.

Shakey, der Roboter, der die intelligente Robotik einleitete

Im Stanford Research Institute führte ein historisches Projekt namens Shakey zu einem für immer veränderten Konzept der autonomen Maschine. Ende der 1960er Jahre entwickelt, war dieses Gerät das erste, das auf effektive Weise kombinierte die Fähigkeit, sich zu bewegen, seine Umgebung wahrzunehmen und zu raisonieren, um Entscheidungen ohne direkte menschliche Intervention zu treffen. Das Team schaffte es, einen Computer, visuelle und Nähesensoren sowie ein Fahrgestell mit Rädern zu verbinden und schuf so ein Wesen, das denken konnte, bevor es handelte 🤖.

Eine bahnbrechende Architektur mit drei Schichten

Das System von Shakey war in drei Ebenen organisiert, die koordiniert zusammenarbeiteten. Diese Trennung zwischen Wahrnehmung, Planung und Ausführung wurde zu einem grundlegenden Modell für die Robotik.

Die drei funktionalen Ebenen von Shakey:
  • Ausführungsebene: Steuerte die grundlegenden physischen Aktionen wie Vorwärtsrollen, Drehen oder Schieben von Objekten.
  • Mittlere Wahrnehmungsebene: Übersetzte die Daten der Kamera und des Telemeters in ein symbolisches Modell, das der Computer interpretieren konnte, und ermöglichte es dem Roboter, zu verstehen Ecken, Türen und Blöcke.
  • Obere Raisonierungsebene: Beherbergte das Programm STRIPS, das den Zustand der Welt analysierte, ein Ziel definierte und eine logische Sequenz von Befehlen generierte, die die unteren Ebenen ausführten.
Shakey demonstrierte, dass eine Maschine ihre Aktionen schrittweise planen konnte, um komplexe Ziele zu erreichen, wie das Navigieren zwischen Räumen oder das Ordnen von Blöcken.

Das algorithmische und konzeptionelle Erbe

Die technischen Herausforderungen, die das Team überwand, hinterließen einen unauslöschlichen Abdruck in der Künstlichen Intelligenz. Es ging nicht nur darum, einen Roboter zu bauen, sondern die intellektuellen Werkzeuge zu schaffen, damit er funktionierte.

Schlüsselbeiträge des Shakey-Projekts:
  • Entwicklung von Vision-Algorithmen, damit eine Maschine Formen und Hindernisse in ihrer Umgebung identifizieren konnte.
  • Schaffung neuer Wege, Wissen zu repräsentieren, die einem Computersystem erlaubten, über die Welt zu raisonieren.
  • Implementierung und Verfeinerung von Methoden der Suche und Planung, die Konzepte wie Zustandsräume und Produktionssysteme popularisierten.

Ein langsames Tempo für eine schnelle Revolution

Obwohl sein Name ein Zittern andeutete, bewegte sich Shakey langsam und bedächtig, ein Tempo, das die immense Rechenleistung widerspiegelte, die er für jede Entscheidung benötigte. Heute übertrifft ein gängiges Smartphone bei Weitem die Kapazität seines gesamten Maschinenraums. Dennoch wurden die grundlegenden Ideen, die er testete und validierte – die Integration von Wahrnehmung, Planung und Handlung in einer modularen Architektur – zur Basis, auf der autonome Roboter und moderne KI-Systeme aufgebaut werden. Seine Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass die digitale Revolution oft mit langsamen, aber entscheidenden Schritten voranschreitet ⚙️.