
Sergio Pérez bezeichnet seine Zeit mit Verstappen als den schlechtesten Job in der F1
Der mexikanische Pilot Sergio "Checo" Pérez, der sich auf die Rückkehr ins Feld im Jahr 2026 mit dem Cadillac-Team vorbereitet, hat eine ehrliche Einschätzung seiner Zeit bei Red Bull abgegeben. Pérez behauptet, dass der Teamkollege des Niederländers Max Verstappen über vier Saisons die schwierigste Position im Weltmeisterschaftsfeld gewesen sei. 🏎️
Eine Rolle, die für einen anderen Star konzipiert war
Laut dem Piloten war die operative Struktur von Red Bull während seiner Zeit speziell darauf ausgelegt, den Vierfachen Weltmeister Verstappen zu stärken. Diese interne Dynamik, bei der technische und strategische Entscheidungen konsequent den Fahrer Nummer eins priorisierten, beeinflusste seine eigene Position tiefgreifend. Pérez weist darauf hin, dass dies seine realen Chancen, um den Titel zu kämpfen, über seinen individuellen Leistung auf jeder Strecke hinaus einschränkte.
Die Herausforderungen als Zweitpilot in einem dominanten Team:- Arbeiten in einer Struktur, die nicht ausgeglichen für beide Piloten ist.
- Auseinandersetzung mit technischen und strategischen Einschränkungen, die hauptsächlich dem Team-Lead-Piloten zugutekommen.
- Bewältigung des externen und internen Drucks, als offizieller Leistungsvergleicher wahrgenommen zu werden.
"Teamkollege von Max Verstappen zu sein, ist der schlechteste Job in der Formel 1." - Sergio Pérez
Blick auf ein neues Kapitel mit Cadillac
Seine Aussagen fallen, während er seine Karriere auf ein neues Projekt mit Cadillac ausrichtet. Pérez sucht nun ein Umfeld, in dem er sein volles Potenzial entfalten kann, fern vom Schatten, den der Red-Bull-Pilot wirft. Diese Rückkehr in die F1 stellt eine Gelegenheit dar, seinen Werdegang in der Königsklasse neu zu definieren.
Schlüsselaspekte seiner nächsten Phase:- Ein neues Team, in dem die internen Dynamiken noch zu definieren und aufzubauen sind.
- Die Suche nach einem Umfeld, das gleiche Wettkampfbedingungen innerhalb desselben Teams ermöglicht.
- Das Ziel, seinen Wert zu beweisen, ohne die Einschränkungen einer vorgegebenen Rolle als Pilot Nummer zwei.
Reflexion über Teamdynamiken in der Elite
Pérez' Zeugnis beleuchtet die komplexe Realität, die in Elite-Teams herrschen kann, wenn ein Pilot offen priorisiert wird. Seine Erfahrung deutet darauf hin, dass in der Hochleistungssport der Begriff "Teamkollege" manchmal eine sehr spezifische Supportfunktion maskiert, die darauf ausgelegt ist, den Erfolg der Hauptfigur zu maximieren. Diese Reflexion eröffnet die Debatte darüber, wie Ressourcen und Chancen in den großen Teams der Formel 1 verwaltet werden. 🏁