
Wenn du gestern schon ein Rig gebraucht hättest
Biped ist wie dieser Freund, der immer zu spät kommt, aber wenigstens auftaucht: Es ist nicht das ausgefeilteste System, aber wenn du ein funktionales Rig in Rekordzeit brauchst, ist es da. 🦸♂️ Perfekt, wenn die Deadline naht und der Kunde immer noch fragt „Ist es schon animierbereit?“
Das ABC von Biped: Express-Rigging
- Erstelle deinen Biped über Create > Systems (wie Magie, aber mit mehr Klicks)
- Passe die Skala an im Figure Mode, bis es aussieht, als würde der Charakter den Biped als Skelett tragen
- Wende Physique oder Skin an (Spoiler: Skin gibt mehr Kontrolle, aber Physique ist schneller)
- Los geht’s mit der Animation! Denn dafür sind wir hier, oder?
Ein gut angepasstes Biped-Rig kann mehr Projekte retten als 5 Jahre Python-Programmiererfahrung.
Vorteile, die die Puristen zum Weinen bringen
- Automatische IK für Beine und Arme (Tschüss zu Stunden der IK-Kettenkonfiguration)
- Vordefinierte Kontrollen für Basisposen
- Kompatibel mit .bip-Mocap-Dateien (der ultimative Shortcut)
Limitierungen, die du kennen musst (bevor du fluchst)
Biped ist nicht perfekt, und das ist okay:
- Kaum flexibel für nicht-humanoid Charaktere (Tschüss, vierbeinige Zentauren)
- Das Skinning braucht manuelle Anpassungen (besonders bei Schultern und Hüften)
- Es ist nicht das aktuellste System (aber immer noch nützlich)
Curiosum: 90% der Profi-Animatoren haben Biped in ihren ersten Projekten verwendet. Die restlichen 10% lügen. 😉
Und wenn du endlich deinen animierten Charakter hast, wirst du dich daran erinnern, dass Biped wie Knoblauch in der Küche ist: Nicht gourmet, aber rettet fast jedes Gericht. Allerdings, wenn du etwas Komplexeres als einen basischen Humanoiden riggern musst... besser lern CAT oder benutzerdefinierte Systeme. 🚀
Bonus-Tipp: Speichere immer eine Version des Biped in T-Pose vor der Animation. Du wirst diesen Rat danken, wenn der Kunde mitten im Projekt Änderungen verlangt.