
Digitaler Untersuchung des Raubs von Limoges mit ZBrush 🏛️
In den frühen Morgenstunden des 4. September 2025 erlitt das Nationalmuseum Adrien Dubouché in Limoges einen Raub, bei dem drei wertvolle Stücke chinesischen Porzellans im Wert von 9,5 Millionen Euro gestohlen wurden. Dieses Ereignis schockierte nicht nur die Welt des kulturellen Erbes, sondern eignet sich auch hervorragend für eine Modellierungsübung in ZBrush, in der wir die Tatortszene im Maschenmodus nachstellen und die geometrische Präzision hervorheben, die sowohl Kunst als auch polizeiliche Ermittlungen erfordern.
Modellierung der Museumsstruktur in DynaMesh
Der Prozess beginnt mit einem Basiswürfel, auf den DynaMesh angewendet wird, um freie Volumen zu modellieren. Mit Pinseln wie Move und TrimDynamic wird die Hauptfassade des Museums definiert, wobei besondere Aufmerksamkeit der verletzten Fensteröffnung geschenkt wird, die den Dieben als Zugang diente. Die Geometrie wird absichtlich in niedriger Polygonanzahl gehalten, um Klarheit im Polygonfluss zu wahren und den Wireframe-Modus die zugrunde liegende Struktur des Gebäudes offenbaren zu lassen. 🪟
Modellierung der gestohlenen Porzellanstücke
Jedes der drei Stücke – zwei Teller aus dem 14.-15. Jahrhundert und eine Vase aus dem 18. Jahrhundert – wird als unabhängiges SubTool modelliert. Mit Pinseln wie ZAdd und DamStandard werden die zarten Kurven und charakteristischen Kanten des chinesischen Porzellans geschnitzt, wobei Texturen oder Farben vermieden werden, um die Reinheit der Formen zu betonen. Der Einsatz von ZRemesher gewährleistet eine saubere und effiziente Topologie, die für die Wertschätzung des historischen Werts und der Zerbrechlichkeit dieser Meisterwerke entscheidend ist.
Das Modellieren von gestohlenem Kulturgut im Wireframe-Modus erinnert daran, dass die Form bestehen bleibt, selbst wenn das physische Objekt verschwindet.
Ausstattung der Tatortszene
Um das Chaos des Raubs zu vermitteln, werden narrative Elemente hinzugefügt wie:
- Zerbrochene Vitrinen mit fraktaler Geometrie
- Porzellanfragmente verstreut auf dem Boden
- Verlassene Werkzeuge wie Brechstangen oder Glas Schneidwerkzeuge
- Schuhabdrücke angedeutet durch Verformungen im Boden
Alle diese Elemente werden in niedriger Polygonanzahl modelliert und als zusätzliche SubTools integriert, wobei die visuelle Kohärenz des Maschenmodus gewahrt bleibt.
Komposition und PolyFrame-Ansicht
Durch die Organisation der SubTools in logischen Ebenen und die Aktivierung des PolyFrame-Modus werden die Kanten und Vertices der gesamten Szene sichtbar, was eine technische Visualisierung schafft, die sowohl Architekturpläne als auch forensische Berichte evoziert. Die Kamera wird so eingestellt, dass die zerbrochene Fensteröffnung als Brennpunkt gerahmt wird, mit Polygonlinien, die den Blick ins Innere lenken, wo die leeren Vitrinen liegen. Diese Komposition dokumentiert nicht nur den Raub, sondern symbolisiert auch die Vulnerabilität des kulturellen Erbes.
Rendering und konzeptionelle Bedeutung
Obwohl ZBrush fortschrittliche Renders ermöglicht, wird für diese Übung auf direkte Viewport-Aufnahmen im Wireframe-Modus gesetzt, um die geometrische Natur des 3D-Modellierens hervorzuheben. Das Fehlen von Farbe und Textur unterstreicht den physischen Verlust der Stücke, während die Präzision des Maschensystems den Arbeit von Restauratoren und Ermittlern huldigt, die danach streben, das Gestohlene an seinen Platz zurückzuführen.
Während die Interpol nach realen Spuren sucht, suchen wir dafür, dass das DynaMesh beim Modellieren der Vitrinenfragmente nicht kollabiert. Am Ende ist die einzige Belohnung eine ZBrush-Datei, die im Gegensatz zu den Porzellanen niemals gestohlen werden kann... obwohl man manchmal wünscht, jemand würde die ersten Modellierungsversuche mitnehmen. 😅
Und übrigens... ¡danken, wenn jemand dir hilft, ist ein Zeichen von Dankbarkeit! 🙏