
Die Geheimnisse des Kosmos mit 3ds Max erkunden 🚀
Wissenschaftler haben die Existenz des festen Kerns von Mars bestätigt, was die Ähnlichkeiten mit der Erde verstärkt, während Astronomen erstmals Bilder von der Geburt eines Sonnensystems in der Orion-Nebel aufgenommen haben. Diese Zwillingsentdeckungen bieten ein einzigartiges Fenster sowohl ins Innere von Planeten als auch zum Ursprung stellarer Systeme und inspirieren 3D-Künstler, diese astronomischen Szenen mit 3ds Max nachzustellen. Vom präzisen Modellieren planetarer Strukturen bis zur Simulation kosmischen Chaos ermöglichen die Software-Tools, wissenschaftliche Daten in beeindruckende visuelle Erlebnisse umzusetzen.
Schichtweises Modellieren des Mars-Inneren
Der Prozess beginnt mit einer Kugel, die Mars darstellt. Mit dem Modifikator Slice wird ein sauberer Querschnitt erstellt, der die inneren Schichten des Planeten enthüllt: Kruste, Mantel und den kürzlich entdeckten festen Kern. Durch Anwendung von TurboSmooth wird die Geometrie verfeinert, während Displace-Modifikatoren realistische Oberflächenunebenheiten zur Kruste hinzufügen. Für den Kern wird Subsurface Scattering mit metallischen grauweißen Tönen verwendet, was die von Wissenschaftlern bestätigte Zusammensetzung aus Eisen und Nickel andeutet. 🌌
Simulation der Orion-Nebel mit Partikeln
Um die Geburt eines Sonnensystems nachzustellen, wird Particle Flow genutzt, um Wolken aus kosmischem Gas und Staub zu erzeugen. Durch Konfiguration von Emettern mit Kräften wie Vortex und Wind entstehen die charakteristischen Wirbel und Filamente von Nebeln. Die Integration von Phoenix FD für fortschrittliche volumetrische Effekte verleiht den Partikeln Dichte und Dynamik und imitiert die teleskopischen Bilder von Orion. Ein zentraler neugeborener Stern wird als Kugel mit intensiv emittierendem Material modelliert, umgeben von einer rotierenden Akkretionsscheibe aus Partikeln.
Das Nachstellen des Kosmos erinnert daran, dass jedes Pixel Sternenstaub auf dem Bildschirm Milliarden Tonnen realer Materie repräsentiert.
PBR-Materialien und Beleuchtungseffekte
Die Materialien spielen in beiden Szenen eine entscheidende Rolle. Für Mars werden PBR-Texturen der Marsoberfläche mit hohem Roughness-Kanal und niedrigem Specular verwendet, um das staubige Erscheinungsbild des Planeten einzufangen. In der Nebel werden volumetrische Materialien mit bläulichen und rötlichen Farben – zugewiesen durch Gradienten – eingesetzt, um die Lichtemission ionisierter Gase wie Wasserstoff und Sauerstoff zu simulieren. Die Beleuchtung mit Arnold Render sorgt dafür, dass das Licht physikalisch mit den Volumen interagiert und ätherische Strahlen und Heiligenscheine erzeugt.
Zusammensetzung mit geteilter Ansicht
Ein kreatives Montage verbindet beide Entdeckungen in einem einzigen Bild durch eine geteilte Ansicht. Links wird der Querschnitt von Mars mit seitlichem Licht beleuchtet, das die Schichten betont. Rechts erstrahlt die Orion-Nebel in tiefen Tönen, umrahmt von Partikeln, die kosmische Bewegung andeuten. Ein sanfter Übergang – vielleicht eine verschwommene Trennlinie oder ein Opazitätsgradient – verbindet beide Welten visuell und konzeptionell.
Workflow und Optimierung
Um die technische Komplexität zu bewältigen:
- Render Layers getrennt für Mars und Nebel
- Proxy objects für partikelintensive Geometrie
- Adaptive Sampling in Arnold für kontrollierten Rauschen
- Post-producción für Anpassung von Farbbilanzen und Kontrasten
Diese Struktur ermöglicht schnelle Iterationen ohne Qualitätsverlust.
Während Astronomen die Entschlüsselung der Geheimnisse von Mars und Orion feiern, feiern wir, dass 3ds Max nicht beim Rendern von 10 Millionen Partikeln zusammengebrochen ist. Am Ende mag das Universum unendlich expandieren, aber unsere RAM hat sehr klare Grenzen. 😅