Racking in CoreXY-Druckern korrigieren durch Einstellen der Gurtsspannung

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Diagrama que muestra un pórtico de impresora CoreXY inclinado debido a la tensión desigual en sus dos correas largas, ilustrando el efecto de racking.

Racking in CoreXY-Druckern korrigieren durch Anpassen der Gurtsspannung

In 3D-Druckern mit CoreXY-Kinematik wird der Druckkopf durch einen von zwei langen Gurten beweglichen Pfortenbogen verschoben. Wenn die Kraft, die diese Gurte ausüben, nicht identisch ist, erleidet das gesamte System eine diagonale Verdrehung. Dieses Phänomen, bekannt als racking, verzerrt die Geometrie der Teile, sodass Kreise oval werden und die Maße ungenau sind. Das Erkennen und Beheben dieses mechanischen Fehlers ist entscheidend für Präzision 🛠️.

Die Ursache des Rackings diagnostizieren

Das Haupt Symptom ist ein Druck, bei dem die Kreise nicht rund sind und die Quadrate ungleiche Diagonalen haben. Die Ursache ist meist eine unterschiedliche Spannung zwischen den zwei X-Achsen-Gurten, was ein Drehmoment erzeugt, das den Pfortenbogen während der Bewegung verdreht. Bevor man handelt, ist es essenziell zu bestätigen, dass die Struktur des Pfortenbogens perfekt quadratisch ist. Ein verdrehter Rahmen wird das Problem replizieren, egal wie sehr man die Gurte anpasst.

Klare Anzeichen für Racking:
  • Die gedruckten Teile zeigen diagonale Verformungen statt rechter Winkel.
  • Beim Drucken eines Testkreises ergibt sich eine ovale oder elliptische Form.
  • Die Bewegung des Pfortenbogens ist nicht flüssig und kann Geräusche oder Rucke erzeugen.
Ein gut gespanter Pfortenbogen bewegt sich leise und gleichmäßig, ohne asymmetrische Kräfte zu erzeugen, die die Geometrie beeinträchtigen.

Methoden zur präzisen Anpassung der Spannung

Ziel ist es, dass beide Gurte eine identische Widerstandskraft bieten, wenn man sie dehnt. Es geht nicht nur darum, festzuziehen, sondern auszugleichen. Der Prozess erfordert Geduld und muss durch Drehen der Spannrollen in sehr kleinen Inkrementen erfolgen, wobei das Ergebnis nach jeder Änderung überprüft wird.

Techniken zur Angleichung der Spannung:
  • Spannungsmesser verwenden: Die objektivste Methode. Dieses Gerät misst die Vibrationsfrequenz des Gurts und ermöglicht es, den Ton auf beiden Seiten auszugleichen.
  • Gitarrenstimmer als Referenz: Eine kostengünstige Alternative. Man zupft den Gurt wie eine Saite und verwendet den Stimmer, um die Note auf beiden Seiten des Pfortenbogens auszugleichen.
  • Nach Gehör anpassen: Für erfahrene Nutzer. Man sucht den gleichen scharfen, hohen „Zing“-Ton beim Zupfen jedes Gurts.

Überprüfen, ob das Problem behoben ist

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